Buchpremiere am 19. März : Welche Medizin wollen wir?

Wird das, was heute als Medizin praktiziert wird, dem kranken Menschen gerecht? Michael de Ridder, langjähriger Leiter der Rettungsstelle des Urban-Krankenhauses, meint: nein. Über die Missstände im Gesundheitssystem hat er ein Buch geschrieben.

Medizinkritiker:. Michael de Ridder.
Medizinkritiker:. Michael de Ridder.Foto: Mike Wolff

Mehr als 35 Jahre lang hat Michael de Ridder ärztlich praktiziert, lange als Leiter der Rettungsstelle des Urban-Krankenhauses. Seine Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem als Arzt und auch als Patient haben ihn sehr skeptisch gemacht: Wird das, was heute als Medizin praktiziert wird, dem kranken Menschen und seinen Bedürfnissen gerecht?

In seinem Buch „Welche Medizin wollen wir?“, sein zweites nach „Wie wollen wir sterben?“, beschreibt Michael de Ridder den Alltag an Krankenbett und Operationstisch und benennt die Missstände sehr offen: Ökonomisierung, Korruption, Unredlichkeit, mangelnde Zeit und Zuwendung, Hinwendung zu lukrativen Aufgaben wie der Schönheitschirurgie. Die Premiere des Buchs wird in Kooperation mit dem DVA-Verlag am 19. März im Tagesspiegel stattfinden. Es moderiert: Hartmut Wewetzer, Leiter der Tagesspiegel-Wissenschaftsredaktion.

19. März, 19.30 Uhr, Eintritt inkl. Umtrunk und Snack 12 Euro, Anmeldung hier.

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