Gesundheit : Rollenklischees in der Schule abschaffen

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Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Schulen auf, zu einer „geschlechtergerechten Bildung“ beizutragen. Jungen und Mädchen sollten in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gefördert werden, sagte Anne Jenter, Vorstandsmitglied der GEW. „Sie sollen sich als Individuen entfalten und in ihrer Lebensplanung nicht als das typische Mädchen oder der typische Junge auf traditionelle Rollenzuweisungen eingeschränkt werden.“ Zwar seien zurzeit die Jungs als Bildungsverlierer in die Schlagzeilen geraten, Mädchen zögen aber weiterhin in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und bei der Berufswahl den Kürzeren. Die internationalen Schulvergleichsstudien zeigten, dass deutsche Schulen eher dazu beitrügen, Geschlechterungerechtigkeit zu verstärken, als sie abzubauen.

Mit dem 14. Bundeskongress „Frauen und Schule“ wolle die Gewerkschaft vom 19. bis 21. April in Potsdam das Wissen über geschlechtergerechte Bildung weiterentwickeln und Pädagogen ermutigen, Neues auszuprobieren. akü

Mehr im Internet unter: www.frauen-und-schule.de

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