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Bruce Dickinson im Interview : "Scheiße, nein, Bands sind keine Demokratien"

Der Iron-Maiden-Sänger erklärt, warum Bands einen Chef brauchen. Und sieht sich selbst mit Ironie: "Ein fast 60-Jähriger, der unserem Maskottchen Eddie das Herz rausreißt und Blut ins Publikum spritzt.“

Am Mittwoch, dem 13. Juni, spielen Iron Maiden im Rahmen ihrer "Legacy of the Beast"-Tour in Berlin.
Am Mittwoch, dem 13. Juni, spielen Iron Maiden im Rahmen ihrer "Legacy of the Beast"-Tour in Berlin.Foto: John McMurtrie

Bruce Dickinson, Sänger der Heavy-Metal-Band Iron Maiden, hat Verständnis dafür, wenn Zuschauer auf den Bombast und Pathos der Bühnenshow seiner Band mit Humor reagieren. „Ich selbst sehe das mit einem großen Sinn für Ironie!“, sagte er dem Tagesspiegel am Sonntag. „Ich meine, ich bin ein fast 60-jähriger Mann, der auf der Bühne unserem Maskottchen Eddie das Herz rausreißt und Blut ins Publikum spritzt.“

In ihren Shows und Bühnenbildern zitiere seine Band Oper und Operette, sagte Dickinson, von einer Gleichsetzung von Metal und Klassik hält er jedoch wenig: "Schwachsinn. Ich stand ein paarmal mit Opernsängern auf der Bühne. Meine Stimme ist laut, aber nicht mal nah dran an dem, was die machen."

"Wer das sagt, lügt"

Auch glaubt der Engländer nicht, dass eine Band als Gemeinschaft von Gleichberechtigten funktionieren können: „Scheiße, nein, Bands sind keine Demokratien. Wer das sagt, lügt. Das muss man einfach akzeptieren.“

Iron Maiden sind derzeit auf Tour. Am Mittwoch spielen sie in der Berliner Waldbühne.

Das vollständige Interview mit Bruce Dickinson lesen Sie am Sonntag im Tagesspiegel oder ab Samstagabend im E-Paper.

 

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