Maui: Künstler können nicht irren

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Inselhopping auf Hawaii : Drei auf einen Streich: Oahu, Kauai und Maui
Vom Gipfel des Vulkans Haleakala auf Maui kann man einen spektakulären Blick genießen.
Vom Gipfel des Vulkans Haleakala auf Maui kann man einen spektakulären Blick genießen.Foto: imago/Westend61

Überall Ausstellungen, Ateliers, Galerien: Auf Maui gibt es keine nackten Wände. In jedem Restaurant, jeder Taverne, jeder Bar hängt Hochwertiges. Auch deshalb ist Maui so beliebt bei Prominenten wie Clint Eastwood, Cameron Diaz oder Paris Hilton. Touristen fahren dagegen meist zum „Haus der Sonne“. In aller Frühe schlängelt sich täglich eine Karawane aus Bussen und Autos die Serpentinen hinauf über die „Insel der Täler“. Am Gipfel des Vulkans Haleakala, auf 3000 Metern Höhe, steigen alle aus – und warten fröstelnd auf den Tagesanbruch.

Wandern am Vulkan Haleakala im Osten von Maui
Wandern am Vulkan Haleakala im Osten von MauiFoto: Hella Kaiser

Der Legende nach soll der Halbgott Maui hier einst die Sonne mit einem Lasso eingefangen und ihr das Versprechen abgerungen haben, ihre Bahn über der Insel langsamer zu ziehen. Vielleicht dauert es deshalb so lange, bis sie sich endlich bequemt, aufzustehen. Stunden später strahlt sie warm und zuverlässig über dem Kaanapali-Strand, eine der beiden langen Sandmeilen der Insel. Etliche der Hotels dort stammen aus den 1960er Jahren. Zahlreiche neue Resorts sind dazugekommen, aber auch die sind erstaunlich niedrig. Wer hier einen Strandurlaub bucht, erhält das reizende Städtchen Lahaina praktisch als Zugabe. In die alten Holzhäuser an der Frontstreet sind nette Lokale und Bars eingezogen. Viele haben luftige Terrassen mit Meerblick. Dort, beim „Blue Hawaiian“, kann man dann darüber grübeln, auf welcher der drei Insel man sich niederlassen möchte.

Oder Hawaii einfach weiter testen. Fünf Insel bleiben ja noch.

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