Fondation Carmignac, Porquerolles

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Museumseröffnungen : Europas neue Staunräume
Blick ins Grüne.
Blick ins Grüne.Foto: Marc Domage

Um zur Stiftung zu gelangen, müssen Besucher seefest sein. Von La Tour Fondue, einer Halbinsel zwischen Marseille und Saint-Tropez, fahren sie 20 Minuten mit dem Boot hinüber auf die Insel Porquerolles, spazieren an Olivenhainen entlang, bis sie im Hinterland vor einem umgebauten provenzalischen Bauernhaus stehen: der Fondation Carmignac. Charles Carmignac stellt dort seit Juni die Kunstsammlung seines Vaters aus, Werke aus der Nachkriegszeit, darunter Schwergewichte wie Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Maurizio Catellan.

Durch die Räume gehen Besucher barfuß auf kühlem Stein, im 15 Hektar großen Garten dürfen sie die Schuhe wieder anziehen und Skulpturen bewundern. Künstler aus der ganzen Welt verbrachten Zeit auf der Insel und haben sich von ihr inspirieren lassen – unter anderem der in Berlin lebende Jeppe Hein. Jede halbe Stunde werden maximal 50 Besucher hineingelassen, damit dem Museum nicht das Schicksal des Louvres ereilt: überwältigend zwar, aber auch überfüllt. Daniela Prugger

Ankommen: Mit Easyjet direkt nach Marseille (nächster Flughafen)
Ausspannen: Ganz einfach an den Sandstrand der Insel gehen, den Plage Notre Dame, und sich am azurblauen Wasser berauschen.

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