Souvenirs, Souvenirs

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New-York-Tipps : Der Big Apple abseits der Trampelpfade
Das Lower East Side Tenement Museum erzählt die Geschichte der Einwanderer New Yorks.
Das Lower East Side Tenement Museum erzählt die Geschichte der Einwanderer New Yorks.Foto: Courtesy of the Lower East Side Tenement Museum

Sicher kann man den Lieben daheim ein kleines gelbes Taxi mitbringen, die Freiheitsstatue im Handtaschenformat oder ein „I Love NY“-T-Shirt. Aber was, wenn die Lieben daheim die Stadt genauso lieben wie man selbst – und das alles schon haben? Dann geht man am besten in den Museumsshop. Das MoMA hat einen legendären Laden: Design für Leute mit Geschmack. Wer spezifisch New Yorkerisches sucht, wird im Laden des Tenement Museums fündig. Und wenn man schon da ist, sollte man gleich eine Führung durchs Viertel mitmachen, oder durchs Haus, das an die verschiedensten Einwanderergruppen erinnert.

Lower East Side Tenement Museum:

103 Orchard St, Lower East Side

tenement.org

Die Lektüre: Ode an die Dürfte des Molochs

Und dann kommt der Moment, wo man wieder zu Hause ist. Um ehrlich zu sein: auch ganz schön. Zum Leben ist Berlin wesentlich entspannter. Doch nach New York ist vor New York, die nächste Reise kommt bestimmt. In der Zwischenzeit wird die Sehnsucht mit Büchern gestillt, die Vorfreude mit ihnen gefüttert.

Es gibt so viele wunderbare Romane, die einen in die Stadt transportieren – „Fegefeuer der Eitelkeiten“, „Die große Welt“, „Der amerikanische Architekt“, „Nenn es Schlaf“.... Dann die Bände, mit deren Hilfe man die große Stadt in kleinen Portionen genießen kann: „Immer noch New York“ hat Lily Brett die Hommage an ihre Wahlheimat genannt, die am Grand Central beginnt, die literarische Anthologie „New York“ vom Wagenbach Verlag fängt mit Andy Warhols Ode an die Düfte des Molochs an. Und wenn man tatsächlich zu müde zum Lesen ist, guckt man sich den ultimativen Sehnsuchtsfilm an: Woody Allens „Manhattan“.

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