Airbus : Wirtschaftsforscher rechnet mit weiterem Personalabbau

Der Einstieg Chinas in den Flugzeugbau könnte laut Experten bei Airbus weitere Jobs kosten. Der Kostendruck würde sich drastisch erhöhen.

Hannover - Der Wirtschaftsforscher Klaus Zimmermann rechnet mit weiterem Abbau von Personal und Standorten bei Airbus. Grund sei die Ankündigung Chinas, in den Flugzeugbau einzusteigen, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Hannoverschen "Neuen Presse". "Bei Airbus müssen jetzt Entscheidungen fallen.

Das Unternehmen muss preisgünstiger produzieren", sagte Zimmermann. Sich auf einen neuen Konkurrenten aus China einzustellen, bedeute "auf jeden Fall" einen Wegfall von Stellen und Produktionsstätten, der über die im Zuge des Sparprogramms "Power 8" beschlossenen Maßnahmen hinausgehe. Technisch sei China in zehn Jahren in der Lage, Flugzeuge auf dem Niveau von Airbus oder Boeing zu konstruieren. Zimmermann erwarte, dass die Chinesen dann auch Flugzeugteile der etablierten Hersteller imitierten und nachbauten. (tso/AFP)

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