Analyse von Stiftung Warentest : Google ist nicht die beste Suchmaschine

Die Stiftung Warentest bescheinigt Google technische Überlegenheit, kritisiert aber die Datensammelei des Internetkonzerns. Was ist die beste Alternative?

Die Google-Suche auf einem Tablet.
Die Google-Suche auf einem Tablet.Foto: dpa/Lukas Schulze

Die besten Suchergebnisse liefert Google – und der Nutzungskomfort stimmt. Daran lässt auch die Stiftung Warentest keinen Zweifel, die zehn Suchmaschinen unter die Lupe genommen hat („test“-Ausgabe 4/19).

Allerdings stellten die Tester sehr deutliche Mängel in der Datenschutzerklärung fest, weshalb die Google-Suche im Vergleich insgesamt nur auf den zweiten Platz und die Note Befriedigend (2,7) kommt. Dicht gefolgt wird Google von der Suchmaschine Ecosia.org (2,8) und dem Suchangebot von Web.de (2,9).

Die Suchmaschine Startpage dagegen schneidet bei der Privatsphäre gut ab und liefert ebenfalls gute Suchergebnissen. Damit holt sich dieser Service sich als einziger Anbieter die Note Gut (2,3). Im Gegensatz zu Google bietet das Suchunternehmen aus den Niederlanden auch Apps mit unkritischem Datensendeverhalten und weist keine Mängel in der Datenschutzerklärung auf.

Wie bei Google können Startpage-Nutzer Suchsprache und -land frei kombinieren, wenn sie oberhalb der Suchtreffer auf „Erweitert“ klicken. Außerdem erhält man bei Startpage im Prinzip Google-Treffer, weil die Niederländer primär die Suchtechnologie des US-Konzerns nutzen - allerdings anonymisiert und schnüffelfrei.

Für ihren Vergleich starteten die Tester jeweils 50 Anfragen inklusive Tippfehlern, vagen Beschreibungen und Doppeldeutigkeiten bei allen zehn Suchmaschinen. Die Relevanz der ersten sechs Treffer wurde bewertet. (dpa)

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