Börse : Aktienmärkte stürzen erneut ab

Die Aktienmärkte in Deutschland und vor allem in den USA sind erneut eingebrochen. Der Dax verlor in der Spitze drei Prozent, der Dow Jones am Ende gar vier Prozent.

Ein Trader an der New York Stock Exchange (NYSE) am Donnerstag vor dem Schlussgong.
Ein Trader an der New York Stock Exchange (NYSE) am Donnerstag vor dem Schlussgong.Foto: Spencer Platt/Getty Images/AFP

Am US-Aktienmarkt ist der Leitindex Dow Jones Industrial erneut heftig ins Rutschen gekommen. Letztlich ging er am Donnerstag mit einem Minus von mehr als 1000 Punkten auf 23 860,45 Zähler knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief aus dem Handel. Das entsprach einem Abschlag von 4,15 Prozent.

„Die Angst vor steigenden Zinsen hält die Börsen weiterhin im Würgegriff“, kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die zweite heftige Talfahrt an der Wall Street in dieser Woche. Zu Wochenbeginn war der US-Leitindex um 4,60 Prozent eingebrochen, zeitweise sogar um 6 Prozent oder fast 1600 Punkte.

Der breit gefasste S&P 500 sank am Donnerstag um 3,75 Prozent auf 2581,00 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 4,19 Prozent auf 6306,10 Zähler ein.

Zuvor war in Deutschland der Dax eingebrochen. Er verlor in der Spitze drei Prozent und konnte sich am Ende etwas fangen. Er ging mit einem Verlust von 2,6 Prozent aus dem Handel.

Fünf-Monats-Tief beim Dax

Der Dax erreichte den tiefsten Stand seit Anfang September 2017, ein Fünf-Monats-Tief. Letztlich verlor der Leitindex 2,62 Prozent auf 12 260,29 Zähler. Die deutlichen Abgaben gingen einher mit einem Anstieg des auch als Angstbarometer bekannten Volatilitätsindex VDax. Dieser stieg um satte 28 Prozent.

Der MDax, in dem die mittelgroßen deutschen Unternehmen vertreten sind, büßte 2,51 Prozent auf 25 234,46 Punkte ein. Der TecDax der Technologiewerte fiel sogar um 4,03 Prozent auf 2455,76 Zähler.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 2,24 Prozent auf 3377,30 Punkte. Die Leitindizes in London und Paris verloren anderthalb beziehungsweise rund 2 Prozent. (dpa)

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