Wirtschaft : Fremd gebraut

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Jedes dritte in Deutschland gebraute Bier stammt nicht aus einer einheimischen Brauerei. Der Einstieg ausländischer Brauriesen begann 2001 , als der niederländische HeinekenKonzern mit der Münchener Schörghuber-Gruppe (Paulaner, Kulmbacher) fusionierte. Wenig später verleibte sich die belgische Interbrew mit der milliardenschweren Übernahme von Becks, Diebels, Gilde/Hasseröder sowie im vergangenen Jahr der Spaten-Löwenbräu-Gruppe dicke Brocken ein. Heute ist InBev, ein Zusammenschluss der belgischen Interbrew und der brasilianischen AmBev , der zweitgrößte Brauer in Deutschland – nach Marktführer Oetker. Auch die dänische Carlsberg-Brauerei nutzte mit der Übernahme von Holsten, Feldschlösschen und Lütz die Gunst der Konsolidierung auf dem deutschen Biermarkt.

Mit der Übernahme von Brau & Brunnen durch Radeberger wurde mit Oetker zum ersten Mal ein deutsches Unternehmen als Konsolidierer aktiv. In Folge stärkte auch Bitburger mit dem Kauf von König und Licher seine Marktposition. tak

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