Manchester : Englische Modemarke Bench ist pleite – auch deutsche Konzerntochter betroffen

Die englische Modemarke Bench ist pleite. Wie das Unternehmen in Manchester bekannt gab, sind neben Währungs- und Logistikproblemen auch der starke Wettbewerb Gründe für die Insolvenz.

Investor Bruno Sälzer wurde 2014 Chef der britischen Modemarke Bench. Ihm gehören 15% des Unternehmens.
Investor Bruno Sälzer wurde 2014 Chef der britischen Modemarke Bench. Ihm gehören 15% des Unternehmens.Foto: imago/argum

Die Kult-Modemarke Bench ist pleite. Der Mutterkonzern mit Sitz in Manchester nannte als Gründe unter anderen den schwierigen Einzelhandelsmarkt in Großbritannien sowie Währungs- und Logistikprobleme.

„Durch die Abwertung des britischen Pfundes, den starken Wettbewerb und und den rückläufigen Markt in unserem Modebereich haben wir viel Gegenwind erfahren“, teilte der Direktor von Bench Limited, Barry Knight, in Manchester mit. Außerdem habe das Unternehmen unter einem größeren Logistikproblem im Jahr 2016 gelitten. Von der Insolvenz sei auch die deutsche Konzerntochter betroffen.

Zu möglichen Interessenten wollte sich ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Manchester nicht äußern. „Dazu ist es einfach noch zu früh“, sagte Matthew Thomlinson der Deutschen Presse-Agentur.

Bench ist in Deutschland für seine Kapuzen- und Fleece-Pullis bekannt. Das Unternehmen ist vor allem in Großbritannien und Deutschland aktiv: In England gibt es 20 Geschäfte mit 176 Mitarbeitern und in Deutschland zwölf mit 170 Beschäftigten. (dpa)

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