Neu-Emission : Versatel soll Ende April an die Börse

Das Telekommunikationsunternehmen Versatel will nach Informationen aus Finanzkreisen Ende April an die Börse gehen. Die Aktie solle am 27. April erstmals gehandelt werden.

Düsseldorf - Die Gespräche mit möglichen Investoren liefen in der kommenden Woche an. Laut Medienberichten wird Versatel mit bis zu zwei Milliarden Euro bewertet. Der Streubesitz nach dem Börsengang soll mindestens 50 Prozent betragen. Den Erlös will Versatel in den Ausbau seines Breitband-Geschäfts stecken.

Versatel ist ein Zusammenschluss lokaler Telefonanbieter, in den das Deutschlandgeschäft der niederländischen Versatel-Gruppe eingebracht wurde. Zu den Eigentümern gehören neben dem Finanzinvestor Apax mehrere kleine Mitgesellschafter wie die Sparkasse Essen und die Stadtsparkassen Wuppertal und Solingen.

Der konsolidierte Pro-forma-Umsatz des Unternehmens, das aus dem Zusammenschluss der Versatel West und Tropolys hervorgegangen ist, belief sich im Geschäftsjahr 2006 auf 666,2 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug 211,8 Millionen Euro. (tso/dpa)

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