Wirtschaft : Telekom-Großaktionär geht an die Börse

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Blackstone will an die Börse und so bis zu vier Milliarden Dollar ( 3,1 Milliarden Euro ) einnehmen. Die 1985 von Stephen Schwarzman und Pete Peterson gegründete New Yorker Investmentfirma möchte Anteile an mehreren Sparten des Unternehmens verkaufen, wie es in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hieß. Allerdings blieb offen, wie viele Beteiligungen verkauft werden und wo der Preis dafür liegen könnte. In Deutschland besitzt Blackstone 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom und ist im Wohnungsmarkt tätig. Die Aktien des Unternehmens sollen an der New York Stock Exchange gelistet werden.

Private-Equity-Unternehmen wie Blackstone sammeln Kapital bei Investoren wie Pensionskassen oder Versicherern ein, kaufen damit Firmen, die sie auf Vordermann bringen und später wieder abstoßen. Renditen von 30 Prozent pro Jahr sind dabei keine Seltenheit.

Blackstone verwaltet gegenwärtig 78,7 Milliarden Dollar Vermögenswerte . Das Unternehmen verdiente 2006 nach eigenen Angaben 2,3 Milliarden Dollar. Das Vermögen von Blackstone-Chef Schwarzman wird auf zehn Milliarden Dollar geschätzt.

Trotz der Platzierung soll an der bisherigen Verschwiegenheit festgehalten werden: Der Investor möchte weder Ergebnisse nennen, noch Prognosen abgeben oder Hauptversammlungen abhalten. Aktionäre erhalten nur begrenzte Stimmrechte.Tsp

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