Wirtschaft : Vivendi verdient so viel wie noch nie

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Paris/Berlin - Nach einem Rekordergebnis im vergangenen Jahr erwartet der französische Medien- und Telekomkonzern Vivendi auch 2007 den Ausbau seiner Marktposition. 2006 hatte Vivendi die Bezahlfernsehgruppe TPS mit ihrer Tochter Canal Plus zum Marktführer in Europa verschmolzen. In diesem Jahr soll die Fusion der Konzerntochter Universal Music Group (UMG) mit der Bertelsmann-Musiksparte BMG einen neuen Weltmarktführer schaffen. Das erklärte Konzernchef Jean-Bernard Lévy am Mittwoch in Paris.

2006 stieg der Überschuss von 3,15 auf 4,03 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse – insbesondere die Regelung eines Rechtsstreits um DuPont-Aktien – kletterte der Überschuss um 18 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. „Das ist das beste jemals von Vivendi erzielte Ergebnis“, erklärte Lévy. Für das laufende Jahr peile man 2,7 Milliarden Euro an.

Die Vivendi-Tochter Universal Music Deutschland, die etwa 450 Mitarbeiter beschäftigt, hat ihren Hauptsitz in Berlin. Der Chef des Unternehmens, Frank Briegmann, hatte vor kurzem gesagt, mit dem vergangenen Geschäftsjahr sei er „sehr glücklich“. dpa/Tsp

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