INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN

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Academy Fellows : Die 2013/2014 Fellows

Andrew Nathan

Axel Springer Fellow. Das Konzept der Allgemeingültigkeit der Menschenrechte ist das Fundament der internationalen Menschenrechtsgesetze. Der Politologe Andrew Nathan von der Columbia University in New York ist der Ansicht, dass die Menschenrechte nicht als vollendete Leistung angesehen werden dürfen; sie erfordern die erneute Kultivierung von Normen. In Berlin wird Nathan europäische Außenministerien untersuchen, die sich mit Menschenrechtsfragen befassen, um seine Forschung zur Zukunft des Systems der Menschenrechte voranzutreiben

David Scheffer

Bosch Public Policy Fellow. David Scheffer war der erste Sonderbotschafter für Kriegsverbrechen und ist derzeit Juraprofessor an der Northwestern University in Illinois. Sein Logenplatz als politischer Entscheidungsträger und Berater Madeleine Albrights während des Balkankonflikts wird sich für ihn als nützlich erweisen. Denn in Berlin will Scheffer die US-Politik während dieser Jahre untersuchen, wobei er sich auf persönliche Notizbücher, inzwischen zugängliche Geheimtelegramme und themenspezifische Interviews mit politischen Schlüsselfiguren der Zeit stützt.

George Packer

Axel Springer Fellow. Wo ließe sich ein Buch über Richard C. Holbrooke besser schreiben als in der American Academy in Berlin? Gründete jene strahlende Figur der US-Diplomatie doch die Institution 1994, nur ein Jahr vor seinen erfolgreichen Verhandlungen zum Abkommen von Dayton, selbst. George Packer, Literaturpreisträger und Journalist beim „New Yorker“, dessen kürzlich erschienenes Buch „The Unwinding“ von Kritikern hoch gelobt wurde, will Holbrookes Karriere von Vietnam nach Afghanistan und Pakistan, seiner letzten diplomatischen Mission, nachzeichnen.

Laura Secor

Axel Springer Fellow. Die Wahl von Hassan Rouhani zum iranischen Präsidenten im Juni scheint ein Sieg für die Reformer zu sein. Nachdem die oppositionelle Grüne Bewegung 2009 niedergeschlagen wurde, scheint nun neue Hoffnung aufzukeimen. Die Journalistin Laura Secor verfolgt den politischen Wandel des Landes bereits seit Langem. In Berlin wird sie im Wesentlichen an ihrem Buch „Fugitives from Paradise“ weiterarbeiten, einer Mischung aus intellektueller Geschichte, Biografie und Bericht über das Aufkommen demokratischer Reform im Iran.

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