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Coronavirus in Bayern : Jetzt 13 Personen in Deutschland infiziert

Bei der Frau von einem der Infizierten aus Bayern ist das Virus nachgewiesen worden. Die WHO will 675 Millionen Dollar im Kampf gegen das Coronavirus einsetzen.

Ein Schild mit der Aufschrift „Notfallzentrum“ steht an der Notaufnahme des Klinikum Schwabing.
Ein Schild mit der Aufschrift „Notfallzentrum“ steht an der Notaufnahme des Klinikum Schwabing.Foto: Lino Mirgeler/dpa

Mit einem weiteren Nachweis auf das Coronavirus ist die Gesamtzahl in Deutschland auf 13 gestiegen. Der Erreger wurde bei der Frau von einem der Infizierten aus Bayern nachgewiesen, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die internationale Gemeinschaft zu Zahlungen in Höhe von 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) zur Bekämpfung des Coronavirus aufgerufen. Der Großteil des Geldes solle in besonders "gefährdete" Länder fließen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Genf (mehr dazu im Newsblog unten).

Mindestens zwanzig Menschen sind auf dem Kreuzfahrtschiff in Japan mit dem Coronavirus infiziert. Das Schiff war unter Quarantäne gestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass zwischenzeitlich ein Infizierter an Bord gewesen war. Deutsche Passagiere sollen nicht unter den Infizierten sein. In Hongkong werden 1800 Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff getestet.

Über Nacht stieg die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China weiter. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es Stand Donnerstagmorgen mehr als 28.000 registrierte Erkrankungen. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 560.

In Deutschland sind bislang zwölf Fälle von Infizierten bekannt. Zehn stehen in Zusammenhang mit dem bayerischen Autozulieferer Webasto - darunter sind zwei Kinder eines Mitarbeiters. Bei Webasto war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen, die ihre Erkrankung erst auf dem Rückflug bemerkt hatte.

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