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Coronavirus in den USA : Trump will Einreisestopp für Europäer verlängern

US-Präsident will Beschränkungen verlängern + Zahl der Todesfälle in Deutschland steigt um 128 + Australien ahndet Verstöße streng + Der Newsblog.

Paul Gäbler
Coronavirus in den USA: Straßenszene aus New York
Coronavirus in den USA: Straßenszene aus New YorkFoto: dpa/AP/Mary Altaffer

Der zunächst auf einen Monat begrenzte Einreisestopp der USA für Besucher aus Europa zur Bekämpfung des Coronavirus soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump verlängert werden. Diese und ähnliche Beschränkungen würden in Kraft bleiben und möglicherweise sogar verschärft werden, sagte Trump am Montag. Er ließ offen, bis wann der Einreisestopp, der eigentlich Mitte April auslaufen sollte, andauern soll.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland um 4615 auf 61.913 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle infolge der Covid-19-Erkrankung nahm demnach um 128 auf 583 zu.

Die Bewohner des bevölkerungsreichsten Bundesstaats Australiens, New South Wales (NSW), müssen bei Verlassen ihres Hauses ohne triftigen Grund ab sofort mit hohen Geld- oder Freiheitsstrafen rechnen. Die Gesundheitsverordnung, die am späten Montag erlassen wurde, verhängt bei Regel-Verstößen Geldstrafen von bis zu 11.000 AUD (fast 6200 Euro)  oder bis zu sechsmonatige Gefängnisstrafen. (mehr dazu weiter unten im Newsblog)

Weitere Meldungen zur Coronavirus-Pandemie:

Bei Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auch der dritte Test auf das Coronavirus negativ ausgefallen, teilte ein Regierungssprecher mit. Die Bundeskanzlerin werde auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen.

In Italien tut sich ein kleiner Hoffnungsschimmer auf. Die Zahl der Infizierten und der Toten in Italien steigt zwar immer noch. Aber der Anstieg ist nicht mehr so steil.

Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende, Katja Suding, hat mit einer provokanten Frage für Kritik auf Twitter gesorgt. Am Montagmorgen hatte sie die Frage „Was ist das Leben wert, wenn wir uns die Freiheit zu leben nehmen lassen?“ in den Raum gestellt. Innerhalb weniger Stunden sammelten sich mehr als 1000 Antworten .

Die Johns-Hopkins-Universität meldet weltweit fast 786.000 Infizierte und annährend 38.000 Tote (Stand: Dienstagmorgen). Die Zahlen der US-Uni für Deutschland: 66.885 Infizierte und 645 Tote. 

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