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Coronavirus in Deutschland und der Welt : Frankreich erklärt Paris und Region Marseille zum Risikogebiet

Regierung in Paris kann so Beschränkungen verfügen + Neuseeland verlängert Lockdown in Auckland + Biden will US-weite Maskenpflicht + Der Newsblog.

Viele Besucher warten an der Louvre Pyramide in Paris.
Viele Besucher warten an der Louvre Pyramide in Paris.Foto: Charles Platiau/Reuters

Die französische Regierung hat Paris und das Department Bouches-du-Rhone an der Mittelmeerküste um Marseille herum zum Coronavirus-Hochrisiko-Gebiet erklärt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf einen starken Anstieg der Coronavirus-Infektionen in den vergangenen zwei Wochen (mehr im Newsblog unten).

Weitere Nachrichten: Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat am Freitag eine Verlängerung des Corona-Lockdowns in der Millionenmetropole Auckland um zwölf Tage angekündigt. Die neuen Einschränkungen waren am Mittwoch zunächst für drei Tage verhängt worden, nachdem in der Stadt vier Mitglieder einer Familie positiv auf das Virus getestet worden waren.

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat eine landesweite Maskenpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert. "Jeder Amerikaner sollte mindestens in den kommenden drei Monaten eine Maske tragen, wenn er draußen ist", sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit).

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Donnerstagabend 1449 neue Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages. Höher lag der Wert zuletzt am 01. Mai mit 1639 registrierten Neuinfektionen.

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gab es Stand Freitagmorgen in Deutschland 12.788 aktive Fälle. Im 7-Tage-Mittel stecken sich pro Tag 1010 Menschen mit dem Virus an, vergangene Woche lag die Zahl noch bei 797. Weltweit gibt es der Johns-Hopkins-Universität zufolge mehr als 20,8 Millionen Infektionsnachweise, rund 750.000 Menschen starben an oder in Verbindung mit dem Coronavirus.

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