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Dorothea Wagner soll neue Vorsitzende werden : Eine Informatikerin soll den Wissenschaftsrat leiten

Auf die Agrarökonomin Martina Brockmeier soll an der Spitze des Wissenschaftsrats wieder eine Frau folgen - die Informatikerin Dorothea Wagner.

Die Informatikerin Dorothea Wagner.
Die Informatikerin Dorothea Wagner.Foto: KIT-SEK

Die Informatikerin Dorothea Wagner soll neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats werden. Das erfuhr der Tagesspiegel aus voneinander unabhängigen Quellen. Wagner ist Professorin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und gehört dem Wissenschaftsrat seit 2015 an, wo sie stellvertretende Vorsitzende der wissenschaftlichen Kommission ist.

Der Wissenschaftsrat ist das höchste Beratungsgremium für die Wissenschaft in Deutschland, in ihm sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik sowie wissenschaftsaffine Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Wagner würde als Vorsitzende auf die Agrarökonomin Martina Brockmeier folgen, die turnusgemäß nach sechs Jahren aus dem Wissenschaftsrat ausscheidet. Die Wahl findet auf der Wintersitzung des Gremiums vom 29. bis 31. Januar statt, am kommenden Montag soll die Nachfolge von Brockmeier der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die 62-jährige Wagner war im vergangenen Jahr bereits Kandidatin auf das Präsidentschaftsamt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, unterlag damals aber der Biochemikerin Katja Becker.

Beim Wissenschaftsrat ist Wagner jetzt die einzige Kandidatin, traditionell gibt es keine Kampfabstimmung um das Amt. Wagner stammt aus Trier, studierte an der RWTH Aachen, wo sie auch promoviert wurde, und habilitierte sich an der Technischen Universität Berlin. 2019 erhielt sie die Konrad-Zuse-Medaille als höchste Auszeichnung der deutschsprachigen Informatik.

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