Einstein Stiftung evaluiert : „Konsequent exzellent“

Die Einstein Stiftung hat ihre Evaluation durch unabhängige Experten glänzend bestanden. Erinnert wird aber an die "stark schwankende Finanzierung".

Die Einstein Stiftung residiert im Gebäude der Berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.
Die Einstein Stiftung residiert im Gebäude der Berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Berlins Einstein Stiftung ist positiv evaluiert worden. Die Einstein Stiftung habe maßgeblich die Internationalisierung und Zusammenarbeit am Wissenschaftsstandort Berlin befördert, erklärte die unabhängige Evaluationskommission unter der Leitung von Wolfgang Marquardt, dem ehemaligen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates und derzeitigen Vorsitzenden des Forschungszentrums Jülich. Die Kommission lobte „konsequente Exzellenzorientierung“ bei den Förderentscheidungen. Ihre rechtliche Verfasstheit als Stiftung bürgerlichen Rechts sichere die Unabhängigkeit der Einstein Stiftung.

Trotz einer stark schwankenden Finanzierung und einer nicht durchgängigen politischen Unterstützung habe die Stiftung maßgeblich dazu beigetragen, die Internationalisierung sowie die institutionenübergreifende Kooperation in Berlin zu fördern. Die Evaluationsgruppe empfiehlt der Einstein Stiftung, ihr Profil zu schärfen und ihr „Förderportfolio“ entsprechend „nachzujustieren“.

Finanzierungszusage vom Land Berlin

   Außerdem soll sie erproben, Projekte auch über die Landesgrenze hinweg zu fördern, um die Wissenschaftsregion weiter durch Vernetzung zu stärken. Dem Land Berlin trägt die Kommission auf, „eine verlässliche und planbare Finanzierung sicherzustellen“, auch in Form einer Sockelfinanzierung. Steffen Krach, Berlins Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, sagte: „Das Land Berlin wird auch künftig alles tun, um die Einstein Stiftung ausreichend finanziell auszustatten und zielgerichtet weiterzuentwickeln.“ Die Einstein Stiftung war 2009 gegründet wurden. Sie ist das Kind des damaligen Wissenschaftssenators Jürgen Zöllner (SPD).

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