Lügen und Mythen über Coronavirus : Diese 15 Kurzvideos klären auf

Die Verbreitung von Falschmeldungen erschweren den Kampf gegen das Coronavirus. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat nun eine Youtube-Kampagne gestartet.

Am Eingang zur privaten Hochschule Diploma hängt ein Warnschild, das über den Coronavirus informiert.
Am Eingang zur privaten Hochschule Diploma hängt ein Warnschild, das über den Coronavirus informiert.Foto: Uwe Zucchi/dpa

Über das Coronavirus kursieren verschiedene Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten seit Wochen im Netz. Um Aufklärung zu schaffen, hat nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nun insgesamt 15 kurze Erklärvideos bei YouTube zur Verfügung gestellt.

Die teilweise nur wenige Sekunden lange Clips sollen mit Mythen und Fragen rund um die neuartige Lungeninfektion aus China aufräumen.

Welche Länder und Regionen sind vom Ausbruch betroffen?

Was wissen wir zurzeit über die Ursache des Ausbruchs?

Wie ist die Lage in Deutschland?

Welche Krankheitszeichen treten auf?

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Welche Behandlungen gibt es?

Gibt es einen Impfstoff?

Was muss ich bei einer Ansteckung wissen?

Warum müssen Menschen in einer 14-tägige Quarantäne?

Besteht die Gefahr, dass ich mich durch Gegenstände anstecke?

Hilft ein Mund-Nasen-Schutz?

Was bedeutet eine „Gesundheitliche Notlage“?

Wo kann ich mich bei Auslandsreisen informieren?

Der tägliche Anstieg der neu bestätigten Infektionen in China scheint sich leicht stabilisiert zu haben – ist aber weiter sehr hoch. Die Zahl der Ansteckungen legte bis Freitag erneut um 3143 zu. Damit sind 31.161 Virusfälle bestätigt, so die Gesundheitskommission in Peking.

Es war der zweite Tag in Folge, an dem nicht mehr neue Ansteckungen als am Vortag gemeldet wurden. Innerhalb eines Tages starben aber wieder 73 Patienten an der Lungenkrankheit – so viele wie am Vortag. Damit sind in China schon 636 Todesfälle zu beklagen. (Tsp, dpa)

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