MS-Wissenschaft : Reise in die Arbeitswelt der Zukunft

Das Austellungsschiff "MS Wissenschaft" gibt Einblicke in die Büros und Fabrikhallen von morgen und übermorgen.

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, in der Ausstellung zur Arbeitswelt der Zukunft im Bauch des Ausstellungsschiffes "MS Wissenschaft".
Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, in der Ausstellung zur Arbeitswelt der Zukunft im Bauch des...Foto: Gregor Fischer/dpa

Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten? Wie können sie sich für die Digitalisierung fit machen? Fest steht: Mehr und mehr Aufgaben in der Industrie und im Dienstleistungsbereich werden von Maschinen und Computerprogrammen übernommen. "Wir müssen uns als Gesellschaft bewegen, wir müssen uns mit den Veränderungen im Alltag durch Digitalisierung auseinandersetzen und durch Weiterbildung auch in Zukunft fit bleiben", sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, am Dienstag bei der Eröffnung der „MS Wissenschaft“, dem schwimmenden Science Center. Die Ministerin versicherte, dass die Roboter den Bürgern keine Arbeitsplätze wegnehmen werden. Vielmehr werde die Digitalisierung die Menschen unterstützen.

Jugendliche betrachten eine interaktive Station zur Arbeitswelt der Zukunft im Bauch des Ausstellungsschiffes "MS Wissenschaft".
Jugendliche betrachten eine interaktive Station zur Arbeitswelt der Zukunft im Bauch des Ausstellungsschiffes "MS Wissenschaft".Foto: Gregor Fischer/dpa

"Arbeitswelten der Zukunft" ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2018 – und auf dem Ausstellungsschiff "MS Wissenschaft", das jetzt wieder auf Flüssen in Deutschland unterwegs ist. Das frühere Frachtschiff gibt Einblicke in die Büros und Fabrikhallen von morgen und übermorgen. Mehr als zwanzig wissenschaftliche Institute zeigen auf dem 100 Meter langen Kahn von ihnen entwickelte Exponate. Zumeist handelt es sich um Maschinen in einer virtuellen Realität. Thematisiert wird auch, wie die Digitalisierung die Arbeit erleichtern könnte.

"Es fehlt an Leitlinien und Utopien, wie die Zukunft der Arbeit funktionieren könnte", kritisierte die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius bei der Eröffnung. Dabei könne die Wissenschaft helfen. Sie bearbeite "wichtige Zukunftsfragen wie den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit oder mögliche Regeln für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine", sagte Boetius, Vorsitzende des Lenkungsausschusses von "Wissenschaft im Dialog". Der Verein hat – gemeinsam mit dem Bundesbildungs- und Forschungsministerium - das Wissenschaftsjahr und das Ausstellungsschiff initiiert.

An Bord gibt es außerdem Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Filmabende rund um Digitalisierung und lebenslanges Lernen. Die "MS Wissenschaft" liegt bis zum 18. Mai in Berlin-Mitte am Schiffbauerdamm zwischen Bahnbrücke Friedrichstraße und Marschallbrücke. Dann geht es weiter in den Yachthafen Potsdam (19. bis 22. Mai) und an die Anlegestelle S-Bahnhof Wannsee (23. bis 25. Mai). Die nächsten Stopps sind in Brandenburg und Magdeburg (weitere Information unter: www.ms-wissenschaft.de).

 

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