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Die Hagia Sophia in Istanbul, Türkei
© dpa
Thema

Türkei

Die Türkei schlägt die Brücke von Europa nach Asien. Im Schmelztiegel der Kulturen treffen Demokratie auf Islam, Ost auf West und Moderne auf Tradition. Lesen Sie hier mehr.

Aktuelle Artikel

In der Türkei finden 2023 voraussichtlich Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt.

Ein türkisches Oppositionsbündnis aus sechs Parteien fordert Präsident Recep Tayyip Erdogan heraus. Die nächsten Wahlen finden voraussichtlich 2023 statt.

Gefährdet: Vor allem unbegleitete Kinder und Jugendliche brauchen auf der Flucht besonderen Schutz.

So viele Kinder und Jugendliche ohne Eltern wie seit 2015/16 nicht mehr erreichen Berlin. Der Senat sucht mit dem Projekt „UMGeben“ Ehrenamtliche und Kleidung.

Von Annette Kögel
Ein Döner bei „Rüya“ in der Otto-Suhr-Allee in Berlin.

Der Döner war wie Berlin. Derb, aber befriedigend, schnörkellos und billig. Nun könnte der Durchschnittspreis auf sieben Euro klettern. Was das mit der Stadt macht.

Von
  • Felix Hackenbruch
  • Daniel Erk
EIn Banner in der Demonstration in Berlin-Kreuzberg.

Die türkische Armee intensiviert Angriffe auf vermeintliche Hochburgen der Arbeiterpartei Kurdistans in Syrien. In Deutschland wird die PKK juristisch verfolgt.

Von Hannes Heine
Pro-türkische Islamisten bei einer Militärübung in Syrien nahe Manbidsch.

Die Türkei bombardiert Syriens kurdische Autonomieregion. Der Westen lässt Erdogan gewähren, der nun Bodentruppen schicken will. Verheerend für den Nahen Osten – und für Deutschland.

Von Hannes Heine
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hatte in der Nacht zu Mittwoch den Nordwesten der Türkei erschüttert, hier ein Bild aus der Provinz Düzce.

Nach dem Erdbeben von Mittwoch weisen Geologen auf die brisante Lage in der Nordwest-Türkei hin. Die Wahrscheinlichkeit für eine verheerendes Superbeben im Raum Istanbul sei hoch.

Von Jan Kixmüller
Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Der türkische Präsident droht mit einer neuen Bodenoffensive in Syrien. Er würde damit aufgeben, was seine wichtigsten Partner verlangen: Zurückhaltung.

Ein Kommentar von Susanne Güsten
Syrien, Taql Baql, nach einem türkischen Luftangriff. Foto: Baderkhan Ahmad/AP/dpa

Die Türkei wurde in der Nacht als Reaktion auf Luftangriffe selbst aus Syrien beschossen. Erdogan könnte jetzt noch einen Schritt weiter gehen.

Protest in Frankfurt gegen die türkische Angriffe. Foto: Hannes P. Albert/dpa

Für Erdogan war der Anschlag in Istanbul offenbar Anlass, die Angriffe auf kurdische Orte in den Nachbarländern zu intensivieren. Am Montag griff auch das iranische Regime an.

Von Hannes Heine
Sänger, Weltreisender, Unternehmensberater. Nino Skrotzki hat den Berliner Kneipenchor mit ins Leben gerufen, der 2019 mit Herbert Grönemeyer in der Waldbühne auftrat. Grönemeyer hatte damals zunächst einen professionelleren Chor ausgewählt, war damit jedoch nicht zufrieden – denn die Performance war ihm „zu perfekt“.

Nino Skrotzki, einst Sänger der Band „Virginia Jetzt!“, gründete den Berliner Kneipenchor. Den findet Herbert Grönemeyer nicht zu perfekt, aber echt – und lud ihn in die Waldbühne ein.

Von Sina Möst
Putins Wirtschaftskriege

Nicht nur seine Armee, auch die Wirtschaft nutzt der Kremlherrscher als Druckmittel, um Gegner einzuschüchtern. Meist scheiterte er damit. Eine Chronik.

Von Andrey Shashkov
Polizisten stehen am Taksim-Platz.

Die Beileidsbekundungen der USA abgelehnt, die EU als Terrorhelfer ausgemacht: Die Reaktionen des türkischen Präsidenten sind eine Anzahlung auf ein immer schlechteres Verhältnis zum Westen.

Ein Kommentar von Susanne Güsten
Die Symbole der YPG und deren Frauenbrigaden YPJ sind in Syrien verbreitet.

Nach der Explosion in Istanbul zeigte die türkische Regierung eine Verdächtige, die zum Umfeld der YPG gehören soll: Die syrisch-kurdische Miliz und die PKK distanzieren sich vom Angriff.

Von Hannes Heine
Hatice Cengiz

Der Saudi Jamal Khashoggi wurde 2018 getötet. Im Interview erklärt seine Verlobte Hatice Cengiz, warum die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Von Christian Böhme
Nikolai Patruschew, ein enger Vertrauter von Kremlchef Wladimir Putin und Sekretär des russischen Nationalen Sicherheitsrates.

Mit Waffenlieferungen stärkt Teheran sein Bündnis mit Russland, das zeigt auch hoher Besuch. Zudem verschafft sich das Regime Aufmerksamkeit potenzieller Kunden.

Von Thomas Seibert
Ukrainische Soldaten nahe Bachmut im Donbass

Insbesondere in der Region Donezk würden täglich Hunderte Russen sterben, so der ukrainische Präsident Selenskyj. Moskau dementiert hingegen so hohe Opferzahlen.

Gipfeltreffen in Ankara: Schweden wirbt um die türkische Zustimmung zum Nato-Beitritt

Die Türkei bleibt bei ihrem Nein zu Schwedens Nato-Mitgliedschaft. Nun war der neue Premier in Ankara. Doch wird vom türkischen Präsidenten wieder einmal vertröstet.

Von Maxi Beigang
Der türkische Präsident Erdogan im Parlament

Seit 2002 bestimmt Erdogans AKP die Geschicke der Türkei. Bei der Wahl 2023 geht es ihr allein um den Machterhalt. Doch erstmals liegt die Opposition in Umfragen vorn.

Von Susanne Güsten
Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin bei ein Meeting (Archivfoto)

Nach einem Drohnenangriff auf die russische Schwarzmeerflotte hatte Russland das Abkommen zum Export von ukrainischen Getreide ausgesetzt. Die Wiederaufnahme wird an Bedingungen geknüpft.

Der Hafen von Berdjansk soll Umschlagplatz für gestohlenes Getreide sein (Symbolbild).

Widersprüchliche Frachtpapiere, ausgeschaltete Transponder und Käufer, die spontan von Deals zurücktreten. Die „Financial Times“ hat die Irrfahrt des Getreidefrachters Pawell nachgezeichnet.

Von Daniel Krause
Flaggen Deutschlands, des Iran und der Türkei

Bedienstete welcher Botschaften in Deutschland tragen Schusswaffen? Berlins Senat sagt, er wisse es nicht. Das Auswärtige Amt gibt keine Auskunft. Doch es gibt Anhaltspunkte.

Von Hannes Heine
Die Ukraine will weiterhin Frachter über das Schwarze Meer Richtung Istanbul schicken (Symbolbild).

Russland hatte den Getreidedeal am Wochenende einseitig aufgekündigt. Die Ukraine will trotzdem exportieren. Die Initiative bekomme einen gefährlichen Charakter, sagt der Kreml-Sprecher.

Ein Mitarbeiter der Rettungsdienste hält das Bein eines Zivilisten während einer Exhumierung im kürzlich zurückeroberten Gebiet von Isjum in der Ukraine.

Das Gesetz gegen Volksverhetzung wurde verschärft. Künftig soll die Verharmlosung und Leugnung aller Völkermorde und Kriegsverbrechen verboten sein.

Ein Kommentar von Malte Lehming
Attila Hildmann ist in der Corona-Pandemie durch das Verbreiten von Verschwörungsmythen aufgefallen (Archivbild).

Hobbydetektive und Journalisten wollen den Verschwörungsideologen in der Türkei aufgespürt haben. Die deutschen Behörden seien informiert worden.

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) gibt bei ihrem Besuch beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw ein Statement ab.

Der Kreml hatte behauptet, die Ukraine könnte eine radioaktive „schmutzige Bombe“ einsetzen. Auch die deutsche Verteidigungsministerin wies diesen Vorwurf nun zurück.

Eine Jacht des russischen Oligarchen Roman Abramowich im Mittelmeer

Um westlichen Sanktionen zu entgehen, parkt die reiche Elite Russlands ihre Jachten in der Türkei. Darunter sind auch vier Boote des Oligarchen Roman Abramowitsch.

Von Alexandra Beste
Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan

Die Kopftuch-Debatte ist in der Türkei angesichts der Wahlen nächstes Jahr neu entflammt. Erdogan reagiert - mit einem Vorschlag zur Verfassungsänderung.

Vegan-Koch Attila Hildmann spricht vor der russischen Botschaft in Unter den Linden bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen. (Archivbild)

Hildmann hatte sich in die Türkei abgesetzt. In der Corona-Pandemie fiel der ehemalige TV-Koch immer wieder mit Verschwörungstheorien auf. Nun könnte ihm eine Auslieferung drohen.

Syrische Flüchtlinge und Migranten auf einem Feld an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien am 29. August 2015. (Symbolbild)

Griechenland verurteilte das „barbarische Verhalten“ der türkischen Sicherheitskräfte. Die geflüchteten Menschen sollen aus Afghanistan, Syrien und Pakistan stammen.

Der türkische Präsident: Recep Tayyip Erdogan.

Die Hälfte sitzt in der Türkei in Haft, die anderen dürfen nicht ausreisen. Die Zahl der Betroffenen ist seit Juni deutlich gestiegen – und dürfte weiter wachsen.

Von Susanne Güsten
Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft der sozialdemokratischen Oppositionspartei „Heuchelei“ vor.

Die türkische Opposition legt einen Gesetzesentwurf vor, der das Recht auf Kopftuchtragen garantieren soll. Präsident Erdogan schlägt eine Lösung auf Verfassungsebene vor.