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Wissenschaft und Religion : Wie vernünftig ist der Glaube?

Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe, Uni Kassel:

Religiöser Glaube basiert auf übernatürlichen Wundern, Mythen und Offenbarungen, die der Vernunft widersprechen und irrational sind. Die Behauptung des Papstes, diese Glaubensinhalte wären vernünftig, ist schlichtweg eine verantwortungslose Irreführung seiner Schäfchen, die mit dieser dogmatischen Hirnwäsche beruhigt werden sollen, nach dem Motto: Biblische Märchen von der Schöpfung, dem auferstandenen Jesus usw. sind logisch-rationale Ereignisse und daher mit dem Verstand begreifbar. Das ist falsch – biblische Wundergeschichten widersprechen dem kausalen, logischen Denken, da in dieser mystischen Fantasy-Welt Wirkungen ohne reale Ursachen vorausgesetzt werden. Glauben heißt: nicht Wissen, und archaische Märchen sollten in den Kirchen bleiben, wo sie als Lebenshilfe für verzweifelte Gläubige durchaus ihre Berechtigung haben.

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