Zeitung Heute : 1.-Mai-Demos gegen Sparpolitik

Im Ersteinsatz. Es ist ihre Premiere: Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und Margarete Koppers, amtierende Polizeipräsidentin in Berlin, sind am 1. Mai mit den Einsatzkräften vor Ort unterwegs. Bis zum Nachmittag feierten tausende Berliner friedlich bei strahlendem Sonnenschein auf der Straße des 17. Juni oder auf dem Myfest in Kreuzberg. Neonazis konnten zu den Demonstrationen, die sie angemeldet hatten, nur wenige Teilnehmer mobilisieren. Auch in der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai war es größtenteils friedlich geblieben (Seite 7 und 8). Foto: Fabrizio Bensch/Reuters
Im Ersteinsatz. Es ist ihre Premiere: Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und Margarete Koppers, amtierende Polizeipräsidentin...Foto: REUTERS

Berlin - Bei den Kundgebungen der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit sind bundesweit Hunderttausende auf die Straße gegangen. Allein der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zählte rund 420 000 Teilnehmer bei seinen mehr als 400 Kundgebungen. In vielen Städten stellten sich zudem tausende Demonstranten Neonazi-Aufmärschen entgegen. Die DGB-Veranstaltungen standen unter dem Motto: „Gute Arbeit in Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“. DGB- Chef Michael Sommer wertete die „gute Beteiligung“ als „deutliche Aufforderung“ an Schwarz-Gelb, „endlich den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro in der Stunde einzuführen“. Auch prangerte er die aufs Sparen fixierte EU-Politik der Bundesregierung an. In Berlin kamen nach Angaben der Veranstalter 12 000 bis 15 000 Menschen zur traditionellen Maifeier der Gewerkschaften am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni. Tsp/dapd/dpa

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