Zeitung Heute : 1. Mai weitgehend friedlich

Nur aus Styropor waren diese Pflastersteine, mit denen am 1. Mai geworfen wurde. Auch ansonsten feierten die Berliner das traditionelle Myfest in Kreuzberg friedlich. Die Steine stammen von Berliner Unternehmensgründern, die mit der Aktion auf sich aufmerksam machen wollen. Foto: Stephanie Pilick/dpa
Nur aus Styropor waren diese Pflastersteine, mit denen am 1. Mai geworfen wurde. Auch ansonsten feierten die Berliner das...Foto: dpa

Berlin - Die Randale bei der sogenannten Revolutionären Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg am Mittwochabend hat sich in diesem Jahr in Grenzen gehalten. Nur vereinzelt flogen Steine und Flaschen, ein Auto wurde umgekippt, einige andere demoliert. Im Vergleich zu früheren Jahren blieb es damit relativ ruhig. Tagsüber hatten in Kreuzberg Zehntausende friedlich das traditionelle Myfest gefeiert. In Berlin-Schöneweide scheiterten rund zweitausend Demonstranten mit dem Versuch, eine NPD-Kundgebung zu blockieren. Bundesweit demonstrierten Hunderttausende gegen Sparmaßnahmen und für bessere Arbeitsbedingungen. „Wir brauchen gute Arbeit und keine Arbeit, die arm macht“, sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, in München. Tsp

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