Zeitung Heute : 2. Was ändert sich an der Empfangstechnik?

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Beim bisherigen analogen Fernsehempfang wird jedes TVProgramm auf einer eigenen Frequenz übertragen. Dies ist auch der Hauptgrund dafür, dass derzeit nur sehr wenige Programme terrestrisch ausgestrahlt werden. Das Empfangsteil des Fernsehers, der so genannte Tuner, stellt sich für jeden Sender auf die Frequenz von Video- und Audiosignalen ein und gibt diese über den Bildschirm und die Lautsprecher wider. Beim Digitalfernsehen werden die Bild- und Tonsignale so verdichtet, sprich komprimiert, dass nun vier Sender in einem Kanal Platz finden. Dies macht es möglich, dass nach Abschluss der Umstellung insgesamt bis zu 30 Programme die starken Frequenzen in der Region nutzen können. Allerdings kann ein herkömmlicher analoger Fernseher die digitalen Datenströme nicht mehr auswerten. Dafür wird eine Set-Top-Box benötigt, die aus dem Gesamtdatenstrom das jeweils gewünschte Programm herausfiltert, entkomprimiert und eventuell korrigiert.

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