25 Jahre im Dienst der Verständigung : Das JDZB engagiert sich auch im Jugendaustausch

Die Zahlen des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin sind beeindruckend: 3500 Veranstaltungen, davon 870 wissenschaftliche Konferenzen, 90 Ausstellungen, 130 Konzerte, 55 000 Besucher, 1500 Personen, die Japanisch gelernt haben.

Das ist die stolze Bilanz, die Matthias Naß, Vizepräsident des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB), zum 25. Geburtstag dieser Stiftung gezogen hatte. Das JDZB ist die älteste bilaterale Einrichtung nach dem Zweiten Weltkrieg. Gegründet wurde das JDZB 1985 als gemeinnützige Stiftung auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des damaligen Premierministers Nakasone Yasuhiro. Die Gründung markierte auch einen Aufbruch in den bilateralen Beziehungen. Das Zentrum begann seine Arbeit als Mieter in der ehemaligen Botschaft in Tiergarten.

Schon bei der Eröffnung 1987 hatte die japanische Seite zum Erstaunen der Deutschen darauf hingewisen, dass im Falle einer Wiedervereinigung Deutschlands dieses Gebäude wieder die japanische Botschaft beherbergen werde. Zwei Jahre später fiel die Mauer und im Nachhinein staunt man über die Vision der Japaner. Seit 1998 residiert das Zentrum in Dahlem und setzt dort erfolgreich seine Politikberatung fort.

Neue Schwerpunkte der Arbeit sind demografischer Wandel, Klima und Umwelt sowie globale Verantwortung und Abrüstung. Immer wichtiger wird die Föderung des Nachwuchses für die Beziehungen, dies geschieht mit dem Young leader Forum und den Junior Experts sowie einem intensivierten Jugendaustausch seit 2005. Dazu gehören auch Programme für junge Berufstätige. R.B.

Mehr im Internet: www.jdzb.de

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben