Zeitung Heute : 3. April 1977

Der Tagesspiegel

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Immer wieder mußte sich die Kriminalpolizei in den vergangenen Wochen mit Überfällen auf Geldinstitute und Postbeamte beschäftigen, bei denen die Täter große Geldsummen erbeuteten. In dieser Woche fiel Bankräubern gar der größte in der Nachkriegszeit erbeutete Geldbetrag in Höhe von 580 000 DM in die Hände. Doch damit nicht genug. Seit September 1976 müssen die Kriminalbeamten eine ständig steigende Zahl von Raubüberfällen insgesamt registrieren. Gegen diese Entwicklung scheint Berlins Polizei das richtige Mittel wohl noch nicht gefunden zu haben. Denn die neuen Methoden und Sondereinsätze, denen man 1975 die rückläufige Entwicklung bei Raubüberfällen zurechnete, sind noch immer Bestandteil des polizeilichen Dienstplans. Im Frühjahr vergangenen Jahres und dann seit September näherten sich die Anzeigen zu Überfällen der magischen 200er-Grenze, die bei den Kriminalisten der Berliner Polizei zu Kopfzerbrechen und Sorgenfalten führt.

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