Zeitung Heute : 30-Stunden-Lesung erinnert an Deportierte

Der Tagesspiegel

55 696 Menschen aus Berlin wurden nach Angaben der Jüdischen Gemeinde während der NS-Zeit deportiert und ermordet, weil sie Juden waren. Um daran zu erinnern, dass sich hinter der abstrakten Zahl ganz konkrete Menschenleben verbergen, werden seit einigen Jahren an Gedenktagen ihre Namen verlesen. An diesem Montag veranstalten Jüdische Gemeinde und die Initiative „Unite & Act/B.B.Y.O. anlässlich des jüdischen Holocaust-Gedenktages „Jom HaShoah“ wieder eine Lesung: Unter dem Titel „Jeder Mensch hat einen Namen“ ab 18 Uhr am Wittenbergplatz vor der Gedenktafel. Da die Lesung etwa 30 Stunden dauert, werden noch Teilnehmer zum lesen gesucht. Anmeldung unter Tel. 282 98 69. lvt

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