Zeitung Heute : 52 Zipperlein (22)

Der Tagesspiegel

Was sind Aphten?

Aphten (sprich: Aften) sind schmerzhafte, bis zu linsengroße und meist oberflächliche Geschwüre der Mundschleimhaut. Sie haben einen roten Saum und einen weißlichen Belag. Einige Tage, bevor Aphten auftreten, kommt es zu schmerzhaften Missempfindungen im betroffenen Schleimhautbereich.

Wie kann man vorbeugen?

Manchmal treten Aphten nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel auf, zum Beispiel nach Zitrusfrüchten, Tomaten, Feigen oder Käse. Dann kann es hilfreich sein, diese Nahrungsmittel wegzulassen. Noch ungeklärt ist, ob Aphten durch Viren hervorgerufen werden. In diesem Fall wären die kleinen Geschwüre ansteckend. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte Aphten nicht durch Küsse weitergeben.

Wie kann man Aphten behandeln?

Normalerweise heilen Aphten von selbst innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Wer die Beschwerden lindern will, kann das mit Arnikatinktur oder Kamilletee versuchen. Außerdem gibt es speziell für die Schleimhäute entwickelte entzündungshemmende und schmerzlindernde Haftpasten.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Meist treten Aphten nur gelegentlich auf und brauchen dann keine besondere Behandlung. Wer allerdings immer wieder und in regelmäßigen Abständen unter den kleinen „Schleimhautlöchern“ leidet, sollte zum Arzt gehen. Denn Aphten können auf eine Magen-Darm- Erkrankung oder ein Hautleiden hindeuten. Auch kann das Herpesvirus an den Geschwüren beteiligt sein.wez

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!