Zeitung Heute : 6,8 Tonnen Eisen fließen täglich mit der Spree

Senftenberg - Die Gefahr für den Spreewald als Ökosystem und Tourismusziel durch die „Verockerung“ der Spree ist größer als bekannt. Das geht aus einem dem Tagesspiegel vorliegenden Gutachten hervor, das die bundeseigene Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) unter Verschluss hält. In die Talsperre Spremberg, einem Damm für den Spreewald, fließt demnach täglich die Spree mit einer die Rotfärbung auslösenden Eisenfracht von 6,8 Tonnen. Das sind 2500 Tonnen pro Jahr, was 250 Lkw-Ladungen entspricht. Die Talsperre halte das Eisen noch zurück. Für Gegenmaßnahmen rechnet die Studie allein in diesem Raum mit jährlichen Kosten von 6,5 bis neun Millionen Euro. Außerdem wird eine Dichtwand empfohlen, die 30 bis 60 Millionen Euro kostet. thm

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