Zeitung Heute : Ämter und Behörden unterscheiden feinsinnig, was fort- und was weiterbildet

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Als Ausbildung gilt der Besuch von (Hoch)Schulen, um einen

ersten Abschluss zu erreichen. Bei handwerklichen Berufen endet sie mit der Gesellenprüfung, so sich nicht sofort eine Fach- oder Meisterschule anschließt.

WAS IST WEITERBILDUNG?

Unter Weiterbildung versteht man die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer ersten Bildungsphase und nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder nach familiär bedingter Berufspause.

Weiterbildung ist der Oberbegriff für alle Lernprozesse, in denen Erwachsene ihr Wissen erweitern beziehungsweise die fachlichen und beruflichen Qualifikationen verbessern oder neu ausrichten. Unter diesen Begriff der Weiterbildung fallen Umschulungen und Meisterkurse genauso wie Vorträge zur Tagespolitik, Rhetorikkurse, Sprachunterricht oder ein Kurs im Fotografieren.

WAS IST FORTBILDUNG?

Im Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) wurde der Begriff „Fortbildung“ durch den Begriff „Weiterbildung“ abgelöst. Dennoch wird der Begriff „Fortbildung“ weiterhin gebraucht – häufig in der gleichen Bedeutung wie „Weiterbildung“.

Oft versteht man unter dem Begriff „Fortbildung“ Maßnahmen, die der Verbesserung der Qualifikation am Arbeitsplatz dienen

(berufliche Weiterbildung). Bei

der steuerrelevanten Bewertung unterscheidet das Finanzamt

zwischen Weiterbildung im nicht ausgeübten Beruf und der Fortbildung im ausgeübten Beruf .

TIPPS UND INFORMATIONEN:

Bernd Schöning, Steuerberater

GLM Steuerberatungsgesellschaft mbH, 030/34 79 21 - 0, gibt Tagesspiegel-Lesern zu Fragen der steuerlichen Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten auch individuelle Auskunft.

Weiteres im Internet:

www.testberichte.de

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