Zeitung Heute : Ärger im Verkehrsverbund

Der Tagesspiegel

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) soll neu organisiert werden, fordert der Fahrgastverband IGEB. Der VBB-Aufsichtsrat hatte zuvor beschlossen, den Ende des Jahres auslaufenden Vertrag mit Geschäftsführer Uwe Stindt nicht zu verlängern. Statt Berlin und Brandenburg einen einzigen Verbund überzustülpen, sollte es in Zukunft selbstständige kleinere Verbünde in Brandenburg geben – mit Anschluss- und Übergangstarifen untereinander. Der landesweite Verbund sei zu groß und produziere einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach einer Reorganisation könnte der Personalbestand der Verbundgesellschaft um mindestens zwei Drittel reduziert werden, ist der IGEB-Vorsitzende Gerhard Curth überzeugt.

Gegen eine Vertragsverlängerung Stindts hatten die Vertreter Berlins komplett und Brandenburgs zur Hälfte gestimmt. Für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit waren mehrheitlich die im Aufsichtsrat vertretenen Landräte. Stindt war mehrfach in Streit mit der BVG, der S-Bahn und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geraten. Dennoch gibt es weiterhin Bestrebungen, den Vertrag doch noch zu verlängern. kt

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