Zeitung Heute : Afghanistan: Soldat zielt auf Kameraden

Berlin - Wenige Wochen nach dem tödlichen Schießunfall in Afghanistan soll ein Soldat aus derselben Bundeswehreinheit einen Kameraden mit seiner Pistole bedroht haben. Über den Vorfall wurden die Fachleute der Bundestagsfraktionen am Montag vom Verteidigungsministerium unterrichtet. Den Angaben zufolge soll ein Stabsgefreiter einem Hauptgefreiten am vergangenen Freitag während einer Patrouille in Nordafghanistan im Streit die Waffe aus der Halterung gezogen und an den Kopf gehalten haben. Der bedrohte Soldat habe die Waffe „weggeschlagen“. Der Vorfall sei von Dritten gemeldet worden, berichtete ein Abgeordneter. Konsequenzen bis hin zur unehrenhaften Entlassung würden geprüft. „Es handelte sich um einen unsachgemäßen Umgang mit der Waffe, der geahndet werden muss“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. dpa

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