Zeitung Heute : Afrikas Nouvelle Vague

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Immer noch zu wenig bekannt: Auch das afrikanische Kino hatte seine Nouvelle Vague. „Touki Bouki Die Reise der Hyäne“ von Djibril Diop Mambéty aus dem Senegal ist ein wildes, aberwitziges, ästhetisch radikales Roadmovie von 1972, dessen Vitalität den europäischen Autorenfilmen der Sechziger in nichts nachsteht. Ein junges Paar besorgt sich auf eigenwillige Weise das nötige Reisegeld, am Ende ist der junge Mann der Gefoppte. Das Arsenal zeigt den Klassiker zur Eröffnung seiner großen Schwarzafrika-Reihe. Zur Einführung spricht Gerhard Schoenberner.

19 Uhr: Arsenal im Filmhaus, Tiergarten, Potsdamer Str. 2, Tel. 26955100

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