AMOKLÄUFE IN DEN USA – EINE CHRONIK : Allmachtswahn und Vernichtungsrausch

Virgina Tech, 2007. Foto: dpa
Virgina Tech, 2007. Foto: dpaFoto: picture-alliance/ dpa

1. August 1966

:

An der Universität von

Texas schießt ein Amokläufer mehr als eine Stunde lang von einem Turm auf Passanten.

14 Menschen werden

getötet.

18. Juli 1984:

In einem Schnellrestaurant in Kalifornien erschießt ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen.

Er wird von einem Polizisten

erschossen.

16. Oktober 1991:

Im Texanischen Killeen tötet ein Mann in einer Cafeteria 23 Menschen. Anschließend begeht er Selbstmord.

24. März 1998:

Ein 11- und ein 13-jähriger Schüler lösen an ihrer Schule in Jonesboro, Arkansas, falschen Feueralarm aus und richten aus dem Hinterhalt ein Blutbad an. Im Kugelhagel sterben vier Mädchen und eine Lehrerin.

20. April 1999:

Zwei Schüler stürmen die Columbine High School in Littleton, Colorado, und ermorden zwölf Schüler und einen Lehrer. 24 weitere Menschen werden verletzt, bevor sich die Täter Eric Harris und Dylan Klebold selbst das Leben nehmen.

21. März 2005:

In Red Lake, Minnesota, erschießt ein 16-Jähriger eine Lehrerin und fünf Schüler. Zuvor hatte er schon seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin getötet. Im Internet outet sich der Täter als Anhänger nationalsozialistischer Rassenlehren.

2. Oktober 2006:

In Pennsylvania werden fünf Mädchen an einer Amish- Schule von einem Amokläfer niedergeschossen.

12. Februar 2007:

Mindestens zehn Menschen werden bei zwei Amokläufen in Salt Lake City und Philadelphia getötet. Ein Täter eröffnet in einem Einkaufszentrum in Salt Lake City das Feuer und tötet fünf Menschen. In Philadelphia werden drei Teilnehmer einer geschäftlichen Konferenz Opfer eines Amokläufers. Er nimmt sich anschließend das Leben.

16. April 2007:

Ein Student erschießt an der Technischen Universität von Virginia 32 Menschen und verletzt 15 weitere. Es ist das schlimmste Massaker an einer Schule in den USA.

20. Juli 2012:

Während einer Mitternachtsvorstellung des Batman-Films „The Dark Knight Rises“ wirft ein kostümierter 25-Jähriger in Aurora, Colorado, Nebelgranaten ins Publikum und eröffnet das Feuer aus mehreren Waffen. Zwölf Personen sterben, 58 werden verletzt.

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