Zeitung Heute : Anhänger von Gaddafi setzen Flüchtlingen zu

Zuspruch. Ein Scheich hält seine Freitagspredigt in der ostlibyschen Stadt Benghasi vor einer Flagge des ehemaligen Königreichs Libyen. Die Oppositionellen des Landes benutzen die ehemalige Staatsflagge als Zeichen der Abkehr vom selbst ernannten Revolutionsführer Muammar al Gaddafi, der eine libysche Republik begründete. Foto: Suhaib Salem/Reuters
Zuspruch. Ein Scheich hält seine Freitagspredigt in der ostlibyschen Stadt Benghasi vor einer Flagge des ehemaligen Königreichs...Foto: REUTERS

Genf/Berlin - Immer weniger Menschen gelingt nach UN-Angaben die Flucht aus Libyen ins benachbarte Ausland. Schwerbewaffnete Truppen des Gaddafi-Regimes sind an der Grenze zu Tunesien aufmarschiert und hindern womöglich die Flüchtlinge an der Ausreise, wie das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mitteilte. Am Donnerstag seien in Tunesien nur noch 2000 Menschen aus Libyen angekommen. Bis Mitte der Woche hätten noch bis zu 15 000 Menschen täglich die libysch-tunesische Grenze überquert, hieß es weiter. Die meisten Flüchtlinge sind Ausländer, die in Libyen beschäftigt waren. Unterdessen konnte ein Hilfsschiff des Welternährungsprogramms (WFP) wegen der angespannten Sicherheitslage nicht den Hafen der libyschen Stadt Benghasi anlaufen. Die zwei ersten US-Militärflugzeuge sind mittlerweile in Tunesien eingetroffen, um ägyptische Flüchtlinge aus Libyen zu evakuieren, meldet CNN. dpa

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