Zeitung Heute : ANIMATIONSFILM

Kung Fu Panda

Lutz Göllner

Po ist ein gemütlicher Panda, der im väterlichen Restaurant Nudelsuppe serviert und davon träumt, der größte Kung-Fu-Held Chinas zu werden. Nun ist Meister Shifus letzter Drachenschüler, der Schneeleopard Tai Lung, aus dem Gefängnis entkommen. Die Kung-Fu-Schule, bestehend aus Tiger, Reiher, Affe, Grille und Schlange, kann ihn nicht aufhalten, nur Po hat diese Macht. Der „Shrek“-Nachfolger ist ein typischer Martial-Arts-Film geworden: blöde Handlung, tolle Kampfszenen. Das heißt nicht, dass „Kung Fu Panda“ nicht unterhaltsam wäre, nur hat man die Hälfte aller Gags schnell vergessen. Erschreckend, wie man die grandiosen Originalstimmen (Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie) mit Ralf Schmitz oder Cosma Shiva Hagen ersetzen kann – nur Hape Kerkeling und Thomas Fritsch fallen positiv auf. Zufriedenstellend, mehr nicht. Lutz Göllner

„Kung Fu Panda“, USA 2008, 95 Min., R: John Stevenson, Mark Osbourne

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