Zeitung Heute : Arbeitslose mit Geld sind auch nicht glücklich

Der Studienpreis der Hamburger Körber-Stiftung ging vergangenes Jahr an den Sozialwissenschaftler Martin Ehlert von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Zusammen mit seinem Kollegen Martin Schröder aus Köln zeigte Ehlert mithilfe der Glücksforschung die Defizite des deutschen Wohlfahrtsstaats auf. Die beiden Wissenschaftler können belegen, dass auch hohe staatliche Transferleistungen den Zufriedenheitsverlust durch Arbeitslosigkeit kaum ausgleichen können. Die Körber-Stiftung vergab insgesamt 50 Preise an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Forschungsbeiträge zum Thema »Mittelpunkt Mensch?«. Die Zeremonie fand im Leibnizsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Die Preise übergaben Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D. und Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen Studienpreises, und Wolf Schmidt, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung. Die 14 Teilnehmer, die es in die Finalrunde des Wettbewerbs für Forschende bis 30 geschafft hatten, erhielten ein Preisgeld von je 5000 Euro. phe

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