Zeitung Heute : ARD-Film um dramatisches Quartett

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Marlene (Iris Berben) ist eine Frau voller Selbstzweifel: Die Furcht vor dem Altern im Nacken, die junge Rivalin vor Augen. Mit einem gefälschten Zahlendreher im Ausweis will sie ihren Lebensgefährten Wolfgang (Jörg Schüttauf) täuschen, doch der hat sich längst einer Jüngeren zugewandt - die Musikerin Ann-Carla (Floriane Daniel) ist die venushafte Circe, die das hat, was Marlene fehlt: Jugendliche Schönheit, Rücksichtslosigkeit, Selbstbewusstein. Die Affäre zwischen dem smarten Ex-Manager und der ambitionierten Cellisten ist ein offenes Geheimnis, denn sowohl Marlene als auch Ann-Carlas Freund Rodney (Bob Lenox) wissen um sie. Die Krux an der Geschichte: Alle vier geben vor, unzertrennliche Freunde zu sein, doch jeder spielt sein eigenes Psycho-Spielchen. Die Spielereien eskalieren auf dem Rückflug von einem Geburtstags-Trip an die Ostsee: Die Viersitzer-Cessna wird zum Schauplatz eines verbalen Gemetzels.

Fred Breinersdorfer hat das Drehbuch für "Todesflug" (20 Uhr 15, ARD) nach einer wahren Begebenheit geschrieben: Im Oktober 1996 kamen beim Absturz eines Flugzeugs bei Hannover vier Menschen ums Leben, nachdem der Pilot erschossen worden war. Breinersdorfer entwickelte seine Story um das mysteriöse Unglück und hatte gleich Iris Berben als Marlene im Visier - "eine Besetzungs-Delikatess, obwohl sie eigentlich zu schön für diese Rolle ist".

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