Zeitung Heute : „Argentinien lädt zum Träumen ein“

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Das Spiel gegen Argentinien hat die holländische Volkskrant wenig amüsiert:

„Oranje mit Sand im Motor. Die Mannschaft zeigt guten Willen, aber zerreißt sich keinesfalls vor Eifer. Das war alles andere als ein bezauberndes Spiel.“

Auch das NRC Handelsblad mäkelt:

„Die niederländische Elf macht keinen guten Eindruck!“

… und findet überraschenderweise, auch die Oranje-Fans hätten versagt:

„Die Oranje-Fraktion schien vor allem aus Freunden von Sponsoren zu bestehen. Für dieses Publikum ist ein Stadionbesuch nichts anderes als ein Kinobesuch.“

Der Telegraaf ist bescheiden:

„Maximales Resultat! Oranje hält gegen einen Titelfavoriten stand.“

In Buenos Aires schreibt Pagina 12 zufrieden:

„Argentinien bleibt hungrig. Für Holland lag die Messlatte zu hoch.“

Die Clarin freut sich schon etwas mehr:

„Die Mannschaft lädt zum Träumen ein. Das ist es, was zählt. Und beruhigt.“

Die Olé sorgt sich trotzdem:

„Jetzt geht es gegen die Mexikaner, die den Vorteil eines argentinischen Trainers haben, eines Weltmeisters von ’78. Das wird hart.“

Die serbische Press schließt eine Epoche ab:

„Der Vorhang der Tragikomödie Serbien und Montenegros ist gefallen. Es ist zu hoffen, dass Serbien eine seriösere Vorstellung gibt.“

In der Elfenbeinküste zieht Le Patriote ein befriedigtes Fazit:

„Das war ein würdiger Abschied. Wir können auf die Elefanten stolz sein.“

Und im Iran schäumt Khabare Varzesh:

„Dank Verbandspräsident Dadkan und Trainer Ivankovic wurde aus der besten iranischen Mannschaft aller Zeiten das schlechteste Team der Gruppe. Der letzte Platz hinter Angola ist eine Tragödie.“

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