Zeitung Heute : Astra als flotter Leistungssportler

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Astra OPC und Astra Caravan OPC - so heißen zwei neue Hochleistungssportler im Opel-Programm, die ihr Debut in der nächsten Woche bei der Leipziger Frühjahrsschau geben werden. Damit tritt neben den bereits im vergangenen Jahr eingeführten Sportvan Zafira OPC nun gleich ein attraktives Duo aus der Kompaktklasse, das ebenfalls von dem 141 kW (192 PS) leistenden 2.0-Liter-Turbomotor angetrieben wird, der Höchstgeschwindigkeiten jenseits von 230 km/h möglich macht. Damit zielt Opel auf jene Käufer, die Wert auf ausgesprägten Fahrspaß legen und zugleich ein Fahrzeug wünschen, dem man sein hohes Leistungspotenzial auch ein wenig ansieht. Denn passend zu den sportlichen Fahrleistungen zeigen die beiden OPC-Versionen des Astra auch eine entsprechende Optik.

So unterscheiden sich die sportlichen Astra-Versionen von den normalen Versionen unter anderem durch einen speziell gestalteten Grill, abgedunkelte Front- und Heckleuchten, spezielle Sportspiegel sowie in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und Seitenschweller und OPC-Logos auf Kühlergrill und Heck. Beim dreitürigen Astra OPC kommt ein Heckflügel dazu, während die Caravan-Version mit einem Dachspoiler glänzt. Und auch das Interieur zeigt sich ausgeprägt sportlich. So gibt es Recaro-Sportsitze in Teillederausführung für Fahrer und Beifahrer und ein mit Leder bezogenes Sportlenkrad. Zur umfangreichen Serienausstattung gehören darüber hinaus eine Klimaanlage, Full-Size Frontairbags, Seitenairbags und aktive Kopfstützen an den Vordersitzen.

Das sportliche Triebwerk, das unter anderem auch im Astra Cabrio Turbo und im Astra Coupé Turbo eingesetzt wird, liefert bereits ab 1950/min sein höchstes Drehmoment von 250 Nm und sorgt für herausragende Beschleunigungswerte. So reichen dem dreitürigen Astra OPC weniger als acht Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und als Höchstgeschwindigkeit sind für die Limousine rund 240 km/h und für den Caravan etwa 231 km/h möglich.

Trotz dieser auch ausgewiesenen Sportwagen gut zu Gesicht stehenden Leistungen sind die neuen OPC-Modelle alles andere als durstig. Denn die Durchschnittsverbräuche liegen bei 8,9 l/100 km für den Dreitürer und 9,5 l/100 km für den Caravan. Und beide Modelle erfüllen problemlos die Abgasnorm EU4 mit den damit verbundenen Steuervorteilen.

Den hohen Fahrleistungen angepasst ist das Sportfahrwerk der neuen OPC-Versionen. Denn es ist vorn um 20 und hinten um zehn Milimeter tiefer gelegt und hat spürbar straffer ausgelegte Dämpfer. Zur OPC-Ausstattung gehört auch ein speziell auf hohe Fahrdynamik abgestimmtes Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), das durch die Traktionskontrolle TC Plus und ein Vierkanal-ABS der neusten Generation ergänzt wird. Für ausreichende Verzögerung sorgen groß dimensionierte Scheibenbremsen vorn und hinten. Die beiden OPC-Versionen stehen auf sportiven 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, die beim Dreitürer mit Reifen der Größe 215/40 ZR 17 und beim Caravan mit Reifen der Größe 215/45 ZR 17 bestückt sind.

Die drei Buchstaben OPC stehen bei Opel für eine der jüngsten Töchter der Rüsselsheimer - die Opel Performance Center GmbH. Dieses vor fünf Jahren gegründete Unternehmen mit einer kleinen Kerntruppe von 15 Spezialisten ist für alle Motorsport-Aktivitäten von Opel in Europa verantwortlich. Damit ist OPC natürlich auch ein ideales Team, wenn es um die Entwicklung exklusiver Hochleistungsmodelle auf der Basis von Opel-Großserienmodellen geht, wobei OPC eng mit den Ingenieuren des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim zusammenarbeitet.

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