Atomwaffen : Das Kernproblem

Wie nah ist die Welt einer nuklearen Katastrophe? So nah wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr, sagen manche Fachleute. Diejenigen, die das verhindern sollen, sind die Uranfahnder der IAEO, der Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien. Ihr Job: Gefahren einschätzen, Täter finden.

Christine-Felice Röhrs

Manchmal reicht ein Tüchlein. Es ist weiß und weich und heißt „Swipe“, so eine Art Zewa Wisch & Weg für Uranfahnder. Die putzen mit dem „Swipe“ in Kernkraftanlagen verdächtige Flächen ab und schicken es ins Labor. Manchmal reichen ein paar tausend Uranatome am falschen Platz.

Vor einigen Wochen noch hat der amerikanische Präsident vor dem Dritten Weltkrieg gewarnt. Es gebe da Indizien für mehr als nur ein paar Tausend Uranatome am falschen Platz, hat er gesagt. Der Iran baue heimlich Atombomben. Und heute? Kann man sich nicht einigen, ob plötzlich alles anders ist. US-Agenten sagen, der Iran habe sein Atomwaffenprogramm 2003 aufgegeben. Die US-Regierung wiederum beharrt darauf, der Iran sei immer noch eine Bedrohung.

Die Weltuntergangsuhr jedenfalls, die „Doomsday Clock“ in Chicago, ein symbolischer Gefahrenanzeiger, die schon seit 1947 regelmäßig von Atomwissenschaftlern der Weltlage angepasst wird, steht schon seit Anfang 2007 auf fünf vor zwölf. Vor genau einem Jahr, am 17. Januar, wurde sie um gleich zwei Minuten vorgestellt. Das Risiko eines Atomkriegs, sagen die Wissenschaftler, sei so hoch wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.

Was hat sich in diesem einen Jahr getan? Ist die Welt einer nuklearen Katastrophe wirklich so nah? Und wie macht man sich ein Bild davon?

Man muss zur IAEO, wenn man Antworten will, zur Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien, einem mächtigen silbrigen Klotz im Norden der Stadt, mit Türmen bewehrt, rund wie ein Fort. Mehr als 2000 Menschen arbeiten hier, darunter 255 Inspekteure, die tagein, tagaus mit nichts anderem beschäftigt sind als Täter zu finden, Gefahren einzuschätzen. Wie viel Uran ist in der Welt, wie viel Plutonium, jener Stoff, aus dem man Bomben baut? „Safeguarder“ heißen sie. Heute kontrollieren sie mehr als 900 Nuklearanlagen weltweit: Kraftwerke, Brennstofffabriken, Wiederaufbereitungsanlagen. Sie sind, könnte man sagen, die wahren Weltpolizisten.

Über den Iran will an diesem Tag hier allerdings keiner reden, zumindest nicht offen, auch Manfred Zendel nicht, immerhin ein Chef der Inspekteursabteilung. Und da ist das erste Löchlein im System: Die IAEO, Organisation für eine Welt voller Atomtechnik, wird von eben dieser Weltgemeinschaft finanziert. Nein, Zendel wird hier keinen diplomatischen Eklat heraufbeschwören. Wenn ihm die Fragen zu konkret werden nach Missionen und Ländern, die gegen die Regeln verstoßen, dann faltet er die Hände auf dem Bauch und spricht plötzlich sehr langsam. In seiner Rede tauchen dann eine Menge „zweischneidiger Schwerter“ sowie „globale Kosten-Nutzen-Rechnungen“ auf.

In Zendels Büro riecht es nach Gummibärchen. Er hat eine große Schale davon auf dem Tisch stehen. Zendel, 58, ist Kernchemiker, Mainzer, was ihn bedächtig macht, Schachspieler, was ihn noch bedächtiger macht, der Anzug grau, das Büro in Beige und Eiche furniert. Die Wiener Zentrale ist vor allem eine Behörde, und an Manfred Zendels Äußerem lässt sich nicht ablesen, dass es sein Job ist, den Dritten Weltkrieg zu verhindern.

Er arbeitet seit 1981 hier. Seitdem geht er jedes Jahr für rund 100 Tage raus in die Welt und schaut, wie ernst sie ihr Versprechen nimmt, sich nicht mit Atomwaffen zu pulverisieren. „Als ich anfing“, sagt er und lächelt, „nannte man das noch Spaltstoffflusskontrolle.“ Vor Kurzem ist er Chef der Abteilung für das „Remote Monitoring“ geworden, die Überwachung von 140 Nuklearananlagen durch Livekameras aus der Ferne: 340 Stück zu je 30 000 Euro, strahlungssicher und manipulationssicher. „Staying ahead of the game“, sagt Zendel. Man muss den Schurken immer voraus sein in diesem Spiel.

Und außerdem: Wenn man aus der Ferne gucken kann, was los ist, dann muss man nicht hin. Man muss dann weniger Überseeflüge buchen für die Inspekteure und verschleißt die teuren Instrumente nicht. Denn da ist noch so ein Loch im System: Die IAEO ist chronisch unterfinanziert, und fallen ihr nicht bald Mittel und Wege ein, dann kann sie das Wettrennen mit den Schurken auch verlieren.

Die IAEO, sagt Manfred Zendel, erwartet nämlich eine Renaissance der Atomtechnik. In den nächsten 40 Jahren könnte sich die Zahl der Reaktoren verdoppeln. 32 seien schon im Bau, 100 geplant.

Nun muss er das vielleicht so alarmistisch sagen, auch, weil die IAEO bald die Bitte um mehr Geld vorlegen wird. Aber so sieht das nicht jeder. Lutz Mez zum Beispiel sagt: Totaler Quatsch. In den nächsten 18 Jahren stünden weltweit 270 Reaktoren zur Abschaltung an! Die eigentliche Bedrohung liege ganz woanders. Im illegalen Handel. Und im Terrorismus. Und da sei die IAEO völlig überfordert.

Mez, grüner Cordanzug, grauer Schnauzer, ist Politikprofessor am Otto-Suhr-Institut der FU in Berlin-Dahlem und Leiter der Forschungsstelle Umweltpolitik. Ein Treffen mit ihm findet auf historischem Boden statt. Nur ein paar Straßen weiter, an der Thielallee 63, hat vor 70 Jahren alles angefangen. 1938 haben dort Otto Hahn, Fritz Straßmann und Lise Meitner Uranatome mit Neutronen bestrahlt und die Kernspaltung entdeckt.

Wenn Manfred Zendel der Praktiker ist, der diplomatisch sein muss, damit er weiter Praktiker sein darf, dann ist Lutz Mez der Zeuge der Anklage. Er hat schon in den Siebzigern gegen die ersten Atomkraftwerke demonstriert. „Das Problem“, sagt Mez, „ist ihr Januskopf.“ Denn die zivile Atomtechnik ist allzu leicht zu missbrauchen. Atomkraftwerke und Atombomben sind schließlich nur zwei verschiedene Anwendungen derselben Technik.

Die IAEO war von an Anfang an in einer verzwickten Lage. Seit sie vor 50 Jahren zur Wächterin des Atomwaffensperrvertrags ernannt wurde, soll sie einerseits verhindern, dass Länder, die noch keine Atomwaffen haben, welche kriegen – andererseits soll sie gleichzeitig dafür sorgen, dass die Unterzeichner des Vertrags Hilfe bekommen bei der Nutzung ziviler Atomtechnik, zum Beispiel für die Energiegewinnung. Was, wie Mez verärgert sagt, die Feuerwehr gleichzeitig zum Brandstifter mache.

Die Nicht-Atomwaffenstaaten ratifizieren also den Atomwaffensperrvertrag – 188 bisher – und verpflichten sich, IAEO-Inspektionen ihrer zivilen Anlagen zuzulassen, um auszuschließen, dass Material für den Bombenbau abgezweigt wird. Die Staaten wiederum, die Atomwaffen schon haben – Amerika, Russland, Großbritannien, Frankreich, China – sind verpflichtet, diese Waffen nicht zu verkaufen sowie abzurüsten.

Allerdings weist auch dieser Vertrag Löcher auf. Pakistan, Nordkorea, Indien und Israel haben auch Atomwaffen, aber den Vertrag nicht unterschrieben. Und die militärischen Anlagen der Kernwaffenstaaten, also die Orte, an denen Bomben gebaut oder gelagert werden, die dürfen die „Safeguarder“ grundsätzlich gar nicht sehen.

Kommen Sie, sagt Zendel. Er nimmt ein Gummibärchen als Wegzehrung, einen Aufzug abwärts, einen anderen aufwärts und marschiert voran durch Flure mit niedrigen Decken und abgewetztem Teppich. Er macht Halt vor dem „Equipment Service Desk“, dem Lager, aus dem die Inspekteure ihre Ausrüstung holen.

2142 Mal waren die Inspekteure allein 2006 im Einsatz. Sie sind Chemiker, Physiker oder Ingenieure, vorwiegend Männer, ledig, wenn möglich, weil Ehefrauen schnell zänkisch werden, wenn Ehemänner permanent reisen. Ein Kollege von Zendel, ein asiatischer Herr im Anzug, hebt aus einem der Stahlregale gerade zwei schwere orangefarbene Plastikkoffer. Ächzend geht er in die Knie. Manchmal brauchen die Atomdetektive so viel Ausrüstung, dass sie verschifft werden muss. In den Anlagen ziehen sie sie auf Karren hinter sich her.

Die Technik kostet die „Safeguarder“ 20 Prozent des Budgets von 130 Millionen Euro. Viele Geräte werden extra für die IAEO entwickelt. Die stählerne Mülltonne auf Rädern zum Beispiel. Da hinein stellen Inspekteure Plutoniumbehälter und messen den Inhalt. Zendel nimmt etwas hoch, das aussieht wie eine Spielzeugrakete auf drei Beinen. Sie stellt den Urangehalt von „pellets“ fest, tablettenförmiger Bausteine von Brennelementen. Das „Ground Penetration Radar“ findet verborgene Räume, das „Vibration Monitoring System“ misst, ob sich jemand gerade durch eine Wand bohrt, und das „Improved Cerenkov Viewing Device“ analysiert das bläuliche Licht, das entsteht, wenn die Strahlung von Brennelementen mit dem Kühlwasser reagiert. Man kann dann überprüfen, wie viele Brennelemente genau sich im Becken befinden. Reinspringen geht schließlich nicht.

Unregelmäßigkeiten, sagt Manfred Zendel, finden wir bei jeder zweiten Inspektion. Aber in manchen Fabriken würden ja auch „über 20 000 Items“ gelagert. Da steht dann so eine Plutoniumdose einfach am falschen Platz und ist nicht etwa gestohlen. Das meiste sind Versehen, sagt Zendel, nicht Verbrechen. Und: „Wir zwingen die Mitgliedstaaten, ihre Kontrollen zu verbessern.“ Er sagt auch: „Ohne uns wäre die Zahl der Atomwaffenprogramme höher.“

Der Atomwaffensperrvertrag ist jetzt fast 40 Jahre alt. Hat die Sperre gehalten? Manfred Zendel murmelt etwas von „zweischneidigen Schwertern“.

Der Vertrag hat nicht verhindert, dass es heute neun atomar bewaffnete Mächte gibt. Und mehr Atomwaffen als bei Inkrafttreten, knapp 30 000, auch weil die Atommächte sich nicht daran gehalten haben, weiter abzurüsten. Amerika restauriert seine Sprengköpfe zurzeit sogar. Lutz Mez sagt: „Da ist verdammt viel Knowhow in der Welt. Und es gibt eine Menge beknackter Leute.“

Er meint damit Staaten, die zivile Atomtechnik an Länder in labilen Regionen verkaufen, wo Wissenschaftler dann munter an der militärischen Nutzung herumprobieren können, aber auch den Schwarzmarkt. Erst 2004 wurde das Khan-Netzwerk aufgedeckt, das mit militärischer Nukleartechnologie gehandelt hat; die Ermittlungen laufen noch immer. Der Anführer Kader Khan, pakistanischer Wissenschaftler, hat sich seinen Einstieg ausgerechnet bei der teils deutschen Atomtechnikfirma Urenco verschafft, die ihn 1972 eingestellt hatte. Prompt stahl Khan Baupläne für Gaszentrifugen zur Urananreicherung, kehrte nach Pakistan zurück und baute das nationale Nuklearprogramm auf.

Auch der Iran hat Pläne und Technik von Khan gekauft, zum Beispiel ein 15-Seiten-Dokument über den Einsatz von Uranmetall beim Bau von Atomsprengköpfen, man hat es der IAEO vor Kurzem übergeben. Aber es gibt Hinweise, dass noch viel mehr Händler ins globale Geschäft verwickelt sind.

In einem neuen Dossier des renommierten International Institute for Strategic Studies (IISS) werden die „schwachen“ deutschen Exportgesetze und ihre laxe Überprüfung verantwortlich gemacht für einen großen Teil illegal kursierender Hard- und Software. Die deutsche Atomtechnik ist weit fortgeschritten, es steckt Geld darin. Erst letztes Jahr haben Fahnder wieder sechs Firmen ausgemacht, die Technik für die Uran- und Plutoniumgewinnung an den Iran geliefert haben.

Uran oder Plutonium selbst werden vor allem aus Russland herausgeschmuggelt. Allein der Vorrat von waffenfähigem Stoff außerhalb der Sprengkopflager wird laut IISS-Studie auf rund 600 000 Tonnen geschätzt. Zudem ist er schlecht geschützt. Auf einer Liste des Centers for International Security und Cooperation der Uni Stanford stehen für den Zeitraum zwischen 1991 und 2005 international 1053 Diebstähle von nuklearem Material, darunter viel ungefährliches Zeug, das kleine Gauner als großen Wurf verkaufen wollten. Allerdings kamen weltweit auch insgesamt 38 Kilo hoch angereichertes Uran und Plutonium weg. Und die IAEO, die 2005 den Friedensnobelpreis bekam, kann da wenig tun.

Manfred Zendel wird wieder bedächtig. „Bis jetzt“, sagt er, „sind noch keine signifikanten Mengen Uran oder Plutonium aus den Anlagen gestohlen worden, die von uns kontrolliert werden. Die größten Probleme bestehen im militärischen Bereich, den wir nicht kontrollieren dürfen. Und bei den gar nicht deklarierten Anlagen.“ Den geheimen.

Und das ist die größte Lücke im System. Die Mitgliedsstaaten geben an, wie viele Reaktoren, Anreicherungsanlagen, oder Brennstofffabriken sie haben – und nur die können überprüft werden.

Der Iran zum Beispiel hat jahrelang Experimente und Bauvorhaben verheimlicht. Ein Fall: Natanz. Dort läuft ein Projekt zur Urananreicherung. Offiziell wird das Uran in Natanz nur niedrig angereichert – gerade genug für den Betrieb des bald fertigen Atomkraftwerks in Buscheer. Aber in Natanz finden zehntausende Zentrifugen Platz, was pro Jahr – theoretisch – 500 Kilo waffenfähiges Uran ergäbe. Genug für 20 Kernwaffen.

Grundsätzlich hat der Iran als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags das Recht, Uran anzureichern, wenn es zivilen Zwecken dient, wie in diesem Fall der Stromversorgung. Es ist eine Frage des Vertrauens, und das ist gering. Man könne nach wie vor nicht abschätzen, ob das Atomprogramm tatsächlich nur friedlichen Zwecken diene, heißt es bei der IAEO. Der UN-Sicherheitsrat hat den Iran aufgefordert, die Urananreicherung zu stoppen. Sie läuft weiter. Auch deshalb kommen am Dienstag die Außenminister von Russland, Amerika, China, Frankreich und Großbritannien nach Berlin. Es geht um weitere Sanktionen. Das Wort von der „nuklearen Schwangerschaft“ ist in der Welt. Da helfen keine Verhütungsmittel mehr. Da hilft nur der Versuch, Schlimmeres zu verhindern. Die Arbeit mit Handschuhen und Siegeln.

Die Siegel sind das kleinste, aber eines der wichtigsten Instrumente der Inspekteursarbeit. Sie sichern die wichtigsten Türen der Welt, sie verhindern, dass sich Unbefugte an Uranvorräten vergreifen, Kerne öffnen, Brennstäbe klauen oder Lager ausrauben. Wenn die IAEO der Weltpolizist ist, dann ist das „Seals Lab“ die Waffenkammer. Es liegt im ersten Untergeschoss der Wiener Zentrale, ein langer, schmaler Raum. Auf weißen Tischen liegen Beutel voller Metallsiegel. Mit Edding gekritzelte Codes besagen, wo die Siegel im Einsatz waren.

20 000 solcher Metallsiegel benutzen die IAEO-Fahnder im Jahr, und jedes einzelne wird vorher in Wien gescannt. Das Kratzmuster im Metall, das bei der industriellen Fertigung entstanden ist, ist wie ein Fingerabdruck. Bei jeder neuen Inspektion werden die Siegel ersetzt, die gebrauchten werden auf Manipulationen überprüft. Vor einem Computer gleicht einer von Zendels Mitarbeitern gerade das Siegel 451633 ab, vorher, nachher, zwei messingfarbene Monde in der Vergrößerung. Hundert Siegel schafft er am Tag. 451633 ist in Ordnung. Indiziensammeln kann ziemlich öde sein.

Für das Jahr 2007 vermitteln die Indizien vom globalen Tatort ein gemischtes Bild. Ein Fall, fast gelöst: Nordkorea, das sein gesamtes Atomprogramm offenlegen und beenden will. Dafür laufende Ermittlungen im Iran. Manfred Zendel marschiert zurück in sein Büro, Ende der Führung, Sie wissen, die Geheimhaltung. Er sagt: Natürlich, das alles könnte besser sein. Es gibt da Ideen. Zum Beispiel, alle nuklearen Anlagen unter der Leitung der IAEO zu betreiben. Regionale Zentralen liefern die Brennstoffe, fordern sie aber auch wieder zurück für die Aufarbeitung oder Entsorgung. So eine Art Kernkraftkommune. Das würde es viel schwerer machen, illegal Material abzuzweigen. Vielleicht wird es irgendwann auch das „proliferation resistent fuel“ geben: also Brennstoff, der nicht waffentauglich ist. Aber nicht dieses Jahr. Nicht nächstes.

Die Weltuntergangsuhr in Chicago wird wohl erst einmal auf fünf vor zwölf stehen bleiben. Und Manfred Zendel wird wieder auf Reisen gehen und nicht sagen dürfen, was er dort gefunden hat.

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