Zeitung Heute : Auf dem Weg nach unten

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Im Juni 2003 macht die SPD den Weg frei für die Agenda 2010 von Kanzler Schröder. Nach hitzigen Debatten stimmen die Delegierten eines Sonderparteitages mit rund 90 Prozent für die Reformen. Über die kurzfristige Wirkung der Agenda dürfe man sich aber „keine Illusionen“ machen, mahnt Schröder: „Wir brauchen einen verdammt langen Atem.“

WECHSEL AN DER SPITZE Acht Monate später, am 6. Februar 2004, tritt Schröder dann als Parteichef zurück. Der Unmut in der SPD über seine Reformpolitik war zu groß geworden. Zum Nachfolger wählen die Delegierten eines Sonderparteitags Franz Müntefering mit über 95 Prozent der Stimmen.

ABSTURZ BEI DEN WAHLEN

Bei den Wahlen zum Europaparlament und zum Landtag in Thüringen erleidet die SPD zwei schwere Niederlagen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Steinbrück sieht seine Partei, die SPD, in der tiefsten Vertrauenskrise seit Bestehen der Republik. Tsp

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