Zeitung Heute : Auf der Erde und im All

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Spielberg traf ihn beim Herumstreunen in dessen Set zu

„Shining“. Kubrick wurde Spielbergs größtes Vorbild und ein väterlicher Freund, der dessen Lebensweg über siebzehn Jahre hinweg begleitete. Wann immer Kubrick ihn zum Abendessen einlud, schwärmte er von Spielbergs frühem Film „Duell“, in dem ein Lastwagen einen harmlosen Autofahrer verfolgt. Nach Kubricks Tod im Jahre 1999 vollendete Spielberg dessen letztes, in reichhaltigen Skizzen hinterlassenes Vorhaben: den Science-Fiction-Film „A.I.“.

DER FREUND

George Lucas . Mit ihm verbindet Spielberg eine langjährige Freundschaft und Geschäftspartnerschaft. Lucas erfand die Geschichten für Spielbergs „Jäger des verlorenen Schatzes“, Spielberg wiederum soll ihm zuletzt bei „Die Rache der Sith“ ausgeholfen haben. Beide gehörten ursprünglich zum erweiterten Kreis der jungen Regisseure des „New Hollywood“, aus dem sie aber herausfielen, als sie mit „Der weiße Hai“ und „Krieg der Sterne“ bald selbst so groß waren wie die Filmstudios, gegen die sie opponiert hatten.

DER AUSSERIRDISCHE

E.T. ist das Meisterwerk, in dem der Entertainer und der Künstler Spielberg eine nie wieder erreichte Symbiose eingingen. Der Film um den verirrten Außerirdischen mit den Glubschaugen rührte 1982 selbst das Cannes-Publikum zu Tränen und brach in einem beispiellosen Siegeszug um die Welt alle Kassenrekorde. Spielberg nannte ihn seinen persönlichsten Film: Von seinen Mitschülern war der ungelenke Steven oft gehänselt worden. han

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