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DIE FAN-GEMEINDE

Am SETI-Projekt beteiligen sich in Berlin rund 1500 Computerbesitzer, von denen sich wiederum etliche zu Gruppen zusammengetan haben. Die größte heißt Berlin-SETI-Explorer (BSE) mit rund 250 Mitgliedern. Einige bilden Untergruppen, etwa die der Wilhelm-Foerster-Sternwarte oder der Gruppe des Deutschen Zentrums für Luft- und Luft- und Raumfahrt oder auch der Freien Universität. Es gibt auch Stammtische.

DIE DATEN

Das Datenmaterial über Weltraumgeräusche, das der einzelne SETI-Partner aus den USA bekommt, wird als „Paket“ bezeichnet. Allein die BSE-Gruppe hat inzwischen 500 000 Pakete nach Stimmen aus dem All abgefragt. Wer ein künstliches Signal aus dem All auffängt, wird als Entdecker ausgezeichnet. SETI ist Mitte des Monats in einem übergreifenden System namens BOINC aufgegangen, in dem beispielsweise auch Daten der Gen- und Krebsforschung bearbeitet werden können.

MEHR INFORMATIONEN

Vorträge über die Suche nach intelligentem Leben außerhalb der Erde hält SETI-Experte Wilfried Tost im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ an der Wuhlheide 197. Das FEZ bietet mit nachgebautem Raumfahrtzentrum den stilechten Rahmen. Die nächste Veranstaltung mit Wilfried Tost ist am 14. Februar geplant. C. v. L.

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