Zeitung Heute : Ausbildung von A wie Augenoptik bis Z wie Ziseleur

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AUSBILDUNGSWEGE

Die gymnasiale Oberstufe führt

in drei Jahren zum Abitur. Technische Informatik ist für alle verpflichtend Leistungsfach. An der Berufsoberschule können Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung in zwei Jahren zur

allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife gelangen.

Die Fachhochschulreife bekommen die Schüler der Fachoberschule nach einem Jahr. Auf der Zw eijährigen Berufsfachschule erwerben Hauptschulabgänger gleichzeitig einen Berufs- und einen mittleren Schulabschluss. Die Dreijährige Berufsfachschule ist für Jugendliche mit einem mittleren Schulabschluss gedacht. Sie gelangen dort zu einem Berufsabschluss und der Fachhochschulreife. Die Fachschule mit der Richtung Medizintechnik führt in drei Jahren zum Techniker-Abschluss. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein Jahr Berufstätigkeit.

SCHULVERSUCHE

Bei der Berufsausbildung mit

Abitur wird in vier Jahren die all-

gemeine Hochschulreife erlangt. In den ersten drei Jahren arbeiten die Abiturienten auch in einem Ausbildungsbetrieb.

Als Ergänzung zum hergebrachten dualen System gibt es den Schulversuch Lernortkooperation .

Jugendliche mit mittlerem Abschluss können sich zum Fachinformatiker oder IT-Systemelektroniker ausbilden lassen. Die Aus- bildung besteht jeweils zur Hälfte aus Theorie in der Schule und

Praxis in einem Betrieb. Sie wird staatlich finanziert und den Bewerbern vom Arbeitsamt zugewiesen. Jeder Auszubildende erhält ein monatliches „Qualifizierungsgeld" von 100 Euro. Am Ende jedes

Ausbildungsjahres wird über die Versetzung in das nächste Aus-

bildungsjahr entschieden. Dabei

werden sowohl die Leistungen in der Schule als auch die in der praktischen Ausbildung als Kriterien heran gezogen. Ziel ist die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

DIE BERUFE

Das Oberstufenzentrum IMT

bildet aus zum Fachinformatiker, Informations- und Telekommuni-

kationssystemelektroniker, Augenoptiker, Orthopädiemechaniker, Chirurgiemechaniker, Goldschmied, Feinoptiker, Graveur, Ziseleur, Uhrmacher, Technischen Zeichner, Technischen Produktdesigner, Assistenten für Medizinische Gerätetechnik, IT-Assistenten und zum Assistenten für Kommunikation und Dokumentation.

WEITERE QUALIFIKATIONEN

Für angehende IT-Assistenten gibt es die Möglichkeit, das international bekannte Cisco-Zertifikat zu erwerben. Dieses Zertifikat des weltweit größten Netzwerkaus-

rüster bescheinigt dem Inhaber, selbstständig mittelgroße Computernetze verstehen, aufbauen und betreuen zu können. Der Abschluss heißt CCNA ( Cisco Certified Network Associate ).

Außerdem bietet das Oberstufenzentrum Schülern mit Grundlagenwissen in der Programmiersprache Java vorbereitende Kurse für die Prüfung zum Sun Certified

Programmer . Auch dieses Zertifikat ist international bekannt.

DER FÖRDERVEREIN Um die Schule auf dem neuesten Stand zu halten, wurde 2002 der gemeinnützige Förderverein „Verein der Freunde und Förderer des Oberstufenzentrums Informations- und Medizintechnik Berlin“ (VeFF ) gegründet. Er hilft der Schule, wenn das Land keine oder zu geringe Mittel zur Verfügung stellt, etwa bei der Beschaffung von Medien und Arbeitsmitteln, der Finanzierung des Webservers. Auch den Schülern, die das Internetcafé betreiben, greift er unter die Arme.

INFORMATIONEN

Individuelle Führungen durch das Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik an der Haarlemer Straße 23-27 sind möglich. Dazu muss man sich telefonisch anmelden unter 606 40 97

oder eine Mail schicken an

info@oszimt.de dma

Weitere Informationen unter www.oszimt.de.

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