Zeitung Heute : AUSLAND

MALI

Zwei Franzosen

entführt und getötet

Paris - In Mali sind zwei französische Journalisten entführt und ermordet worden. Das französische Außenministerium bestätigte am Samstagabend den Tod der beiden Reporter des Senders Radio France Internationale (RFI) in Kidal. Die beiden erfahrenen Reporter, ein Mann und eine Frau, seien von vier bewaffneten Männern in der nordmalischen Stadt entführt worden, berichtete RFI. Kurze Zeit später habe man ihre Leichen nördlich der Stadt gefunden. Die Journalisten seien erschossen worden. Es habe sich niemand zu den Morden bekannt. Man werde in enger Zusammenarbeit mit den malischen Behörden alles tun, um die Umstände ihres Todes zu klären, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums. dpa

SYRIEN

USA setzen offenbar Militärhilfen

für Rebellen aus

Damaskus/Amman - Die USA haben offenbar die Militärhilfen für die Rebellen der Freien Syrischen Armee vorläufig eingestellt. „Anfang Oktober wurde uns mitgeteilt, dass die USA der FSA keine Waffen oder sonstige Hilfen mehr geben werden“, sagte Abu Ahmed al-Hurani, Kommandant eines FSA-Bataillons in Südsyrien und Verbindungsoffizier zu westlichen Militärs, der Nachrichtenagentur in Amman. US-Geheimdienstkreise in Amman bestätigten dies. Die Einstellung der Waffenhilfen solle die Rebellen dazu bringen, an der Ende November geplanten Genfer Syrienkonferenz teilzunehmen, hieß es. Im syrischen Oppositions- und Aufständischen-Lager befürchtet man, mit einer Teilnahme das Regime des syrischen Machthabers Baschar al Assad zu legitimieren, ohne dass im Gegenzug Zugeständnisse – etwa der Rücktritt Assads – auf dem Tisch lägen. dpa

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