Zeitung Heute : Benzin-Reformer für die Renault-Brennstoffzelle

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Auch bei Renault arbeitet man schon seit vielen Jahren recht intensiv an der Entwicklung von Brennstoffzellenautos. So denkt man daran, bis 2010 ein alltagstaugliches Fahrzeug mit dieser Technik auf die Räder stellen zu können. Für die Energieversorgung setzt man dabei langfristig auf Wasserstofftanks an Bord der Fahrzeuge, wie sie das bereits 1998 vorgestellte Forschungsfahrzeug Fever auf Basis des Laguna Grandtour an Bord hatte, das allerdings mehr als zwei Tonnen Eigengewicht auf die Waage brachte und nur noch Platz für zwei Passagiere ließ.

Mittelfristig allerdings favorisiert man das Tanken von Benzin, das an Bord in einem Reformer aufgespalten wird. Vor drei Jahren begann man, mit dieser Technik zu experimentieren, die heute in einem Forschungsfahrzeug auf Basis des Renault Scénic zuverlässig funktioniert.

Dennoch ist bis zu einem serienreifen Brennstoffzellenauto noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten. Doch bei Renault geht man davon aus, dass die Brennstoffzelle auf längere Sicht den klassischen Antrieben mit Verbrennungsmotor "die Schau stehlen wird", wie es Jean-Pierre Büchel, der Leiter der Brennstoffzellenentwicklung, ausdrückte.

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